Zukunft von Arne Friedrich weiter ungewiss
24.10.2011 | 12:12 Uhr 2011-10-24T12:12:06+0200
Berlin. Der zurzeit vertragslose 82-malige Fußball-Nationalspieler Arne Friedrich hält sich bei Fragen über seine sportliche Zukunft weiter bedeckt. Vor einem Monat hatte er seinen Vertrag beim Bundesligisten VfL Wolfsburg aufgelöst.
„Da gibt es noch keinen neuen Stand. Ich möchte ganz genau überlegen, in welche Richtung es gehen soll“, sagte der 32-Jährige, der seit September ohne Vertrag ist , im rbb-Sportplatz: „Ich nehme mir alle Zeit, die ich brauche, und werde dann entscheiden, wie es weiter geht.“
Kein Nachtreten gegen Magath nach
Die fußballfreie Zeit scheint dem weiter an den Folgen eines Bandscheibenvorfalls leidenden Friedrich aber zu gefallen. Zuletzt machte er Urlaub in Florida und kündigte jüngst eine Kolumne für die Wochenzeitung Die Zeit an.
Spekulationen, sein ehemaliger Trainer Felix Magath sei mitverantwortlich für seine Vertragsauflösung gewesen, wies der Abwehrspieler zurück. „Ich glaube, dass wir eine sehr professionelle Zeit hatten. Es ist jetzt nicht so, dass der eine oder der andere irgendwelchen Dreck hinterherschmeißen muss,“ sagte Friedrich.
Friedrich weist Gerüchte über Homosexualität zurück
Die Behauptung, er sei homosexuell, wies Friedrich ebenfalls zurück: „Ich bin seit zehn Jahren mit meiner Freundin zusammen und sehr glücklich“, sagte er: „Das sind Dinge, mit denen lebt man einfach.“ Aber es sei „schon sehr komisch, wenn man im Internet Namen als Suchwörter eingibt und da steht dann direkt schwul dahinter“.
Ähnlich wie Nationalmannschafts-Kapitän Philipp Lahm rät Friedrich homosexuellen Fußballern davon ab, sich zu outen: „Ich glaube schon, dass es nicht einfach ist. Das würde schon auf einigen Gegenwind stoßen,“ sagte der Berliner. (sid)

14:15
Das ist wirklich unterste Schublade! Das in dieser Zeitung zu irgendwelchen Behauptungen zur sexuellen Orientierung von Fußballspielern überhaupt Bezug genommen wird! Was ist nur aus der WAZ geworden? Was hat das mit Fußball zu tun? Dies ist schlechtester Schmieren-Journalismus. Na ja, ist wohl ein Vorgriff auf die Zeit wenn Springer die WAZ erst einmal übernommen hat. Arnes Ruhrgebiet!