Zuhause ist es auch nicht immer am schönsten

Köln/Paderborn..  In der Fußball-Bundesliga kommt es am Samstag (15.30 Uhr) zum West-Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Paderborn. Oder anders gesagt: Heimfluch trifft auf Ergebnisfluch.

Die Kölner tun sich im eigenen Stadion in dieser Saison unglaublich schwer. Mit einem Sieg und erst vier erzielten Toren liegen sie auf dem vorletzten Platz der Heimtabelle. Da kommt der SC Paderborn doch gerade recht, könnte man meinen. Die Ostwestfalen stecken in einer tiefen Krise, neun Spiele in Serie blieben sie ohne Sieg, in den beiden Spielen des neuen Jahres hagelte es schon acht Gegentreffer.

„Der Glaube an die eigene Stärke ist noch da. Auch in der schwierigen Phase müssen wir den Mut aufbringen, etwas zu riskieren“, sagte Paderborns Trainer André Breitenreiter (Bild) und fordert im Vergleich zu den Spielen in Mainz (0:5) und gegen Hamburg (0:3) erhöhte Konzentration ein: „Gegen Mainz war unser Plan in der 6. Minute vorbei, gegen Hamburg nach einer Minute. In Köln wollen wir unseren Plan umsetzen“, erklärte der Coach. Respekt ist ihm in Köln gewiss. „Natürlich stecken sie aktuell in einer schwierigen Situation, aber gegen Paderborn tun wir uns immer schwer“, warnt Kölns Trainer Peter Stöger.