Zielgerade

Das Jahr 2014 hat die Zielgerade erreicht. Nur noch ein paar Meter, dann heißt es: Herzlich Willkommen, 2015!

Was uns das neue Jahr wohl bringen wird? Schön wäre es doch, wenn es die Fußballerinnen ihren männlichen Kollegen nachmachten und den WM-Titel nach Deutschland holen würden. Oder wenn die Handballer, für die in ­wenigen Wochen die Weltmeisterschaft auf dem Programm steht, in Katar an alte Erfolge anknüpfen könnten. Oder wenn Sebastian Vettel im Ferrari ähnlich erfolgreich wäre wie einst sein Idol Michael Schumacher, dem wir für seine ­Genesung alle guten Wünsche schicken.

Voller Vorfreude blicken wir auf die sportlichen Großereignisse vor unserer Haustür. Auf die Bob- und Skeleton-WM und den Snowboard-Weltcup in Winterberg sowie den Skisprung-Weltcup in Willingen, bei dem die DSV-Adler in den vergangenen Jahren stets mit um den Sieg kämpften.

Genauso wie den strahlenden Gewinnern wird unser Blick aber auch künftig all jenen gelten, für die es nicht nach ganz oben gereicht hat. Den Pechvögeln und Verlierern. Und natürlich „unseren“ Sportlern aus Südwestfalen. Egal, ob sie nun zur Weltspitze ­gehören oder „nur“ auf regionaler Ebene erfolgreich sind und deswegen nicht täglich im Rampenlicht stehen. Die es in Sachen Herzblut, Leidenschaft und Entschlossenheit mit allen Stars locker aufnehmen können, aber dennoch um Anerkennung und Unterstützung kämpfen müssen.

Natürlich hoffen wir insgeheim aber auch auf Pannen, auf Fettnäpfchen, auf Pleiten und Pechsträhnen, von denen wir Ihnen im Jahr 2015 an dieser Stelle berichten wollen. Und auf gute Sprüche. Zum Beispiel von Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, dem wir den Preis als Prophet des Jahres verleihen wollen (damit er in diesem Jahr wenigstens einen Titel feiern kann). Bereits im Februar sagte der: „Es ist wie so oft im ­Leben. Geht die Waschmaschine kaputt, ist am nächsten Tag auch der Trockner am Arsch.“ Und traf damit den Nagel ziemlich auf den Kopf.

Es werden aber auch wieder bessere Tage kommen. Für ihn, seinen Klub und dessen Fans. Vielleicht jedenfalls.

Für Sie und uns aber ganz bestimmt. Freuen wir uns darauf!