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Woods auf dem Weg an die Spitze

04.12.2010 | 12:25 Uhr

In seinem letzten Turnier des Jahres nimmt Golf-Superstar Tiger Woods wieder Anlauf auf den Thron. Der 34-Jährige, der am 1. November vom Engländer Lee Westwood als Nummer eins der Weltrangliste abgelöst worden war, liegt bei Halbzeit seines eigenen Turniers im kalifornischen Thousand Oaks mit vier Schlägen Vorsprung in Führung. Sollte Woods am Sonntag erstmals seit mehr als einem Jahr wieder ein Turnier gewinnen, würde er die Weihnachtstage als Nummer eins verbringen.

Nach einer 65 zum Auftakt spielte Woods am Freitag auf dem Par-72-Kurs eine 66 und blieb dabei wie am Vortag an allen fünf Par-fünf-Löchern einen Schlag unter Standard. Mit 131 Schlägen lag der erste Sportmilliardär der Geschichte souverän vor US-Open-Champion Graeme McDowell aus Nordirland (135). Gemeinsame Dritte mit je 136 Schlägen waren Woods" Flightpartner Rory McIlroy (Nordirland) und der Engländer Luke Donald. Europas Nummer eins, Martin Kaymer aus Mettmann, hatte sein Golf-Jahr nach dem erstmaligen Triumph im Race to Dubai kurzerhand beendet.

Letzter Turniersieg am 15. November 2009

"Ich habe den Ball heute nicht so gut wie gestern getroffen, dafür habe ich besser geputtet", sagte Tiger Woods, der zuletzt am 15. November 2009 in Melbourne einen Turniersieg gefeiert hatte. Zwei Wochen später geriet sein Leben nach seinem ominösen Autounfall im Garten des Nachbarn aus den Fugen. Fünf Monate lang blieb Woods dem Turnierzirkus fern, stieg erst beim US Masters im April wieder ins Geschehen ein. Seine alte Klasse blitzte aber nur ganz selten wieder auf.

Inzwischen sieht sich das Aushängeschild des Golfsports aber wieder auf dem richtigen Weg. "Ich bin sehr zufrieden mit den Fortschritten in meinem Spiel", sagte Woods, der auch das gemeinsame Spiel mit Rory McIlroy genoss: "Es hat sehr viel Spaß mit ihm gemacht. Er ist ein großartiger Junge mit so viel Talent. Leider hat er am letzten Loch einen Fehler gemacht", sagte Woods.

Vergessen waren offensichtlich die Provokationen des jungen Nordiren beim vergangenen Ryder Cup in Wales. Dort hatte McIlroy angesichts der Formschwäche des Tigers getönt: "Im europäischen Team möchte derzeit jeder gerne gegen den Tiger spielen." Ob er dies nach seiner 70 auf der zweiten Runde mit Woods wiederholen würde, scheint aber mehr als fraglich.

DerWesten



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