Wolfsburg holt Schürrle zurück in die Bundesliga

Wolfsburg..  Kurz vor dem Ende der Wechselfrist hat sich das tagelange Pokerspiel um André Schürrle für den VfL Wolfsburg doch noch ausgezahlt. Für geschätzte 32 Millionen Euro holt der Bayern-Verfolger den Fußball-Weltmeister zurück in die Bundesliga. Dies ist die höchste Summe, die die Volkswagen-Tochter bisher für einen Spieler ausgegeben hat. Am späten Montagnachmittag erzielte der VfL nach mehreren Tagen harten Verhandelns mit dem FC Chelsea um die Ablöse eine Einigung.

Für die höchste Winter-Investition eines Bundesligisten überhaupt ignoriert der VfL sogar die laufenden Untersuchungen der Uefa-Finanzkontrolleure wegen der Einhaltung der Financial-Fairplay-Regeln. „In der heutigen Zeit kommt man leider auf diese Summen“, verteidigte Allofs das ungewöhnlich hohe Investment.

Der Meister von 2009 will in dieser Saison in die Champions League zurückkehren und mittelfristig Branchenführer Bayern München angreifen. „Wir wollen unsere Ziele erreichen“, verdeutlichte Allofs, der mit dem VfL in der Bundesliga-Tabelle aktuell trotz der 4:1-Gala am Freitag gegen den FC Bayern noch acht Punkte hinter dem Rekordmeister zurück liegt.

Außer Schürrle gab es am letzten Tag der Transferfrist noch zwei Wechsel: Der Hamburger SV hat wie erwartet den chilenischen Mittelfeldspieler Marcelo Diaz verpflichtet. Der 28 Jahre alte Profi und Teilnehmer an der WM 2014 kommt vom FC Basel und erhält einen Vertrag bis 2017. Der 1. FC Köln lieh auf den letzten Drücker den Brasilianer Deyverson bis zum Saisonende aus. Der 23-jährige Stürmer kommt von Belenenses Lissabon.