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WM ohne acht Weltmeister und sieben Olympiasieger

11.08.2009 | 10:15 Uhr

Acht Sportler können ihren Titel bei der Leichtathletik-WM in Berlin nicht verteidigen. Auch sieben Olympiasieger von Peking fehlen bei den Wettbewerben in der deutschen Hauptstadt.

Nur acht Titelverteidiger von Osaka 2007 und sieben Olympiasieger von Peking 2008 fehlen bei der am Samstag in Berlin beginnenden Leichtathletik-WM. Angeführt wird die Gruppe von Chinas tragischem Olympiahelden Liu Xiang, der seinen WM-Titel verletzungsbedingt nicht verteidigen kann. Die WM-Qualifikation verpasste Marathon-Weltmeister Luke Kibet (Kenia), wegen Dopings gesperrt ist Hammerwurf-Titelverteidiger Iwan Tichon (Weißrussland). Seine Karriere beendet hat 20-km-Weltmeister Jefferson Perez (Ecuador), verletzt zuschauen muss 50-km-Sieger Nathan Deakes (Australien), genau wie seine Landsfrau Jana Rawlinson über 400m Hürden.

Wegen Formschwäche verzichtet Marathon-Titelverteidigerin Catherine Ndereba (Kenia) auf ihre Teilnahme. Und Siebenkämpferin Carolina Klüft, die in Osaka den Titel-Hattrick geschafft hatte, springt mittlerweile weit, meldete sich aber verletzt ab.

1500-m-Läufer Ramzi wegen positiver Dopingprobe nicht dabei

Von den Peking-Olympiasiegern fehlen die junge Mutter Tia Hellebaut (Belgien/Hochsprung), Marathonläuferin Cristina Dita-Tomescu (Rumänien), 800-m-Läufer Wilfred Bungei (Kenia/beide verletzt), Hochspringer Andrej Silnow (Russland/nach Operation noch nicht fit), Zehnkämpfer Bryan Clay (USA/nicht fit) sowie Marathonläufer Samuel Wanjiru (Kenia), der stattdessen in Chicago starten will.

Ein Sonderfall ist 1500-m-Olympiasieger Rashid Ramzi, der bei Nachkontrollen positiv auf Doping getestet worden ist und nun vor dem Verlust seiner Goldmedaille steht. Sie würde an Asbel Kiprop aus Kenia gehen, der in Berlin dabei ist.

Der schwerwiegendste Ausfall für Deutschland ist der von Marathonläuferin Irina Mikitenko (Wattenscheid), die nach dem Tod ihres Vaters auf einen Start verzichtet.

DerWesten

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