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Wiggins von Beweislast "geschockt"

12.10.2012 | 09:22 Uhr

Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins hat auf den Bericht der US-Antidoping-Agentur im Fall Lance Armstrong mit Bestürzung reagiert und die Beweise als unwiderlegbar eingestuft.

London (SID) - Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins hat auf den Bericht der US-Antidoping-Agentur USADA im Fall Lance Armstrong mit Bestürzung reagiert und die Beweise als unwiderlegbar eingestuft. "Das ist ziemlich harter Tobak. Die Anzahl der Leute, die gegen ihn ausgesagt haben, ist wirklich atemberaubend. Ich bin vom Ausmaß der Beweise schockiert", sagte der Brite Sky News.

Gleichzeitig betonte Wiggins, vom Inhalt der Akten nicht gänzlich überrascht zu sein. "Ich hatte eine ziemlich gute Ahnung davon, was da alles abgelaufen ist", sagte der 32-Jährige. Inzwischen habe sich im Radsport jedoch einiges zum Positiven geändert: "In den vergangenen 15 Jahren ist viel passiert."

Zuvor hatte David Brailsford, Chef des Wiggins-Teams Sky, Befürchtungen geäußert, der Radsport könne durch die Causa Armstrong an Glaubwürdigkeit verlieren. "Ich habe Verständnis dafür, wenn die Leute jetzt alle Resultate im Radsport hinterfragen", sagte Brailsford. Die Veröffentlichungen seien "ein Schock".

Die USADA hatte am Mittwoch ihren lang erwarteten Bericht an den Radsport-Weltverband UCI, die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und die World Triathlon Corporation (WTC) übergeben und die Akten zudem im Internet veröffentlicht. Darin werden Armstrong massive Dopingvergehen vorgeworfen. Die UCI hat nun drei Wochen Zeit, über die Aberkennung von Armstrongs sportlichen Ergebnissen seit dem 1. August 1998 inklusive seiner sieben Siege bei der Tour de France zu entscheiden.

sid

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