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Wichtige Siege für Berlin, Flensburg und Hamburg

14.10.2012 | 19:59 Uhr
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Die Füchse Berlin, die SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg haben wichtige Siege im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Handball-Champions-League eingefahren.

Köln (SID) - Die Füchse Berlin, die SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg haben wichtige Siege im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale der Handball-Champions-League eingefahren. Berlin gewann beim ungarischen Vertreter SC Szeged mit 29:22 (14:14) und kletterte durch den zweiten Sieg im dritten Spiel in der Gruppe D auf Tabellenplatz zwei. Die SG Flensburg-Handewitt ließ gegen das russische Team Medwedi Moskau nichts anbrennen und eroberte dank des 36:26 (19:14)-Erfolges die Tabellenführung in der Gruppe A vor den Hamburgern, die beim skandalumwitterten französischen Meister Montpellier HB mit 33:29 (16:14) die Oberhand behielten.

In Ungarn steigerte sich der Bundesliga-Spitzenreiter aus der Hauptstadt nach der Halbzeit und siegte auch dank einiger leichter Fehler der Heimmannschaft letztlich deutlich. Großer Rückhalt der Füchse war einmal mehr Nationaltorwart Silvio Heinevetter, der seine Leistung mit einem Treffer vom eigenen ins gegnerische Tor zum 28:22 krönte. Am Mittwoch empfangen die Berliner, die in Ivan Nincevic (7) ihren erfolgreichsten Werfer hatten, den Schweizer Serienmeister Kadetten Schaffhausen.

Flensburg benötigte in der Campushalle 15 Minuten, um sich auf den russischen Kontrahenten einzustellen. Bis zur Pause erspielte sich der Gewinner des Europapokals der Pokalsieger dann eine beruhigende Fünf-Tore-Führung. Ohne besonders glänzen zu müssen, bauten die konzentriert agierenden Flensburger, die in einer Woche beim spanischen Vertreter Ademar Leon antreten müssen, anschließend kontinuierlich ihren Vorsprung aus. Holger Glandorf und Lasse Svan Hansen (jeweils neun Tore) trafen am häufigsten für die SG.

Der HSV gab bei den Franzosen, die im Zuge des Wett- und Manipulationsskandals weiter auf seine besten Spieler verzichten musste, von Anfang an den Ton an. Ohne den ehemaligen Welthandballer Nikola Karabatic fehlte Montpellier weitestgehend die Durchschlagskraft gegen die gut geordnete Hamburger Defensive. Lediglich wenige Minuten vor dem Ende beider Halbzeiten wackelte der HSV etwas. Die Hanseaten empfangen in einer Woche den serbischen Meister RK Partizan Belgrad.

sid

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