Werder bleibt Team der Rückrunde: 3:2 gegen Augsburg

Bremens Lukimya Assani (Mitte) feiert das erste Tor für seinen Team im Spiel gegen den FC Augsburg.
Bremens Lukimya Assani (Mitte) feiert das erste Tor für seinen Team im Spiel gegen den FC Augsburg.
Foto: getty
Zum fünften Mal in Folge hat Fußball-Bundesligist Werder Bremen am Samstag gewonnen. Gegen den FC Augsburg holte das Team von Viktor Skripnik ein 3:2.

Bremen.. Werder Bremen ist in der Fußball-Bundesliga weiter die Mannschaft der Stunde. Die Norddeutschen feierten am Samstag mit dem 3:2 (3:1) gegen den FC Augsburg ihren fünften Sieg in Serie und bleiben durch den erneuten Dreier das erfolgreichste Team der Rückrunde. Dank der Tore von Assani Lukimya (16.), Franco di Santo (23./Foulelfmeter) und Theo Gebre Selassie (45.) haben sich die Bremer aus dem Abstiegskampf verabschiedet und Anschluss an die Europapokalplätze gefunden. Die Augsburger, für die Ragnar Klavan (21.) und Tobias Werner (79.) trafen, kassierten die erste Niederlage im neuen Jahr und die insgesamt 50. seit dem Aufstieg.

Beide Teams boten den 39 746 Zuschauern im Weserstadion eine unterhaltsame Partie mit hohem Tempo. Werder erarbeitete sich dabei die deutlich besseren Torchancen, vergab jedoch zu viele. Vor allem mit dem schnellen Umschaltspiel des SV Werder hatten die Augsburger Probleme, aber auch mit den Standards: Die Tore fielen nach Freistoß, Elfmeter und Ecke.

Bremens Junuzovic bereitet zwei Treffer vor

Gefeiert wurde im Weserstadion in erster Linie Zlatko Junuzovic. Einen Tag nach seiner Vertragsverlängerung erhielt der Mittelfeldspieler schon vor dem Anpfiff zusätzlichen Applaus. Der 27-Jährige zeigte anschließend bei seiner 91. Partie für die Bremer eine starke Leistung, auch wenn er dieses Mal nicht mit einem Tor nach direktem Freistoß glänzen konnte und mit einem herrlichen Seitfallzieher (62.) knapp am Tor scheiterte.

Vertragsverlängerung Dafür bereitete Junuzovic die Kopfball-Tore von Lukimya und Gebre Selassie vor: Beim ersten Treffer legte der Österreicher per Freistoß vor, bei Gebre Selassies Tor mit einem Eckball. Unbeteiligt war er beim Elfmeter von di Santo, der nach Klavans Foul an Davie Selke sicher verwandelte.

Werder hilft bei den Gegentoren selbst etwas nach

Im Blickpunkt stand neben Junuzovic die Defensive der Bremer, in der Innenverteidiger Alejandro Gálvez und Philipp Bargfrede auf der Sechser-Position ersetzt werden mussten. Trotz des Ersatzes durch Assani Lukimya und Felix Kroos stand der Abwehrverbund meistens sicher - auch weil Santiago Garcia für Janek Sternberg auf links stark verteidigte.

Durcheinander wirkte die Werder-Defensive nur bei den Gegentoren. Zum zwischenzeitlichen Ausgleich drückte Klavan eine Ecke von Raul Bobadilla über die Linie; der Ball war aber noch unglücklich abgefälscht von Gebre Selassie. Bei Werners Treffer sah Werder-Torwart Raphael Wolf mit einer missglückten Abwehr nach Ecke von Shawn Parker unglücklich aus.

Bayern-Leihgabe Højbjerg setzt zu wenig Akzente

Auch die Augsburger mussten die Abwehr wegen der Verletzung von Paul Verhaegh umbauen. Markus Feulner machte als Rechtsverteidiger eine ordentliche Figur. Mehr zu tun hatte der nach seiner Rückkehr vom Afrika-Cup auf links verteidigende Ghanaer Abdul Rahman Baba.

Im Mittelfeld der Augsburger versuchte Pierre-Emile Højbjerg das Spiel zu gestalten. Die Bayern-Leihgabe konnte aber zu wenig Akzente setzen. Nach nicht einmal einer Stunde musste der junge Däne verletzt vom Platz. (dpa)