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Verfahren gegen Drygalla-Freund eingestellt

27.12.2012 | 12:33 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat das Verfahren gegen den Freund der deutschen Ruderin Nadja Drygalla eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem SID.

Rostock (SID) - Die Staatsanwaltschaft Rostock hat das Verfahren gegen den Freund der deutschen Ruderin Nadja Drygalla eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem SID. Die Behörde hatte gegen den ehemaligen NPD-Funktionär und Landtagskandidaten Michael Fischer wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Fischer soll im Februar eine Gedenkveranstaltung für ein Opfer der Terrorvereinigung NSU gestört haben, bei einer Verurteilung hätte ihm eine Gefängnisstrafe gedroht. Nach eigener Aussage ist Fischer mittlerweile aus der Neonazi-Szene ausgestiegen.

Bei den Olympischen Spielen in London hatte Drygallas Beziehung zu Fischer für Aufregung gesorgt. Nach dem Bekanntwerden war Drygalla vorzeitig aus dem Olympsichen Dorf abgereist. Ihr Fall hatte Verfassungsschutz, Verteidigungs- und Innenminister sowie später sogar den Bundestag beschäftigt. Die 23-Jährige hat sich eindeutig von rechtsextremistischem Gedankengut distanziert.

Seit dem 1. November ist Drygalla Sportsoldatin bei der Luftwaffe in Frankfurt/Oder. Alle zuständigen Verbände, darunter auch der Deutsche Ruderverband (DRV) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), haben zum Teil nach intensiven Gesprächen ihre Bewerbung unterstützt.

sid

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