Verbruggen weist Armstrong-Unterstützung zurück

Um den früheren Rad-Star Lance Armstrong wird es angesichts der massiven Dopingvorwürfe immer einsamer.

Den Haag (SID) - Um den früheren Rad-Star Lance Armstrong wird es angesichts der massiven Dopingvorwürfe immer einsamer. Am Donnerstag wies der frühere Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI und Armstrong-Vertraute Hein Verbruggen einen Zeitungsbericht zurück, nachdem er den Texaner trotz der Dokumente der US-Antiodoping-Agentur USADA weiter unterstützen würde.

"Es gibt nicht die Spur eines Beweises", hatte die niederländische Tageszeitung De Telegraaf Verbruggen zitiert. Dass er trotz des USADA-Berichts nicht von einem Beweis gesprochen habe, bezeichnete der 71-Jährige dagegen als "ungerechte" Berichterstattung. Verbruggen, der zwischen 1991 und 2005 den UCI-Voritz innehatte, wies auch Vorwürfe zurück, er habe einen positiven Test Armstrongs im Jahr 1999 vertuscht.

Die US-Anti-Doping-Agentur USADA hatte Armstrong wegen seiner Verwicklung in die Dopingpraktiken lebenslang gesperrt. Es wird erwartet, dass der Weltverband UCI dem 41-Jährigen unter anderem seine sieben Tour-Siege aberkennt.