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Unter Flutlicht fährt Ligety zur Goldmedaille

12.02.2013 | 00:21 Uhr

Schladming. Ted Ligetys Fahrt zur zweiten Goldmedaille wurde für die Gastgeber zur Nebensache angesichts der ersten Herren-Plakette für Österreich bei der Ski-WM in Schladming. Romed Baumann ließ sich am Montagabend von den Fans für Bronze in der Super-Kombination feiern. Der Amerikaner Ligety beobachtete das Spektakel nach Gold im Super-G eher still und ist schon vor dem Riesenslalom einer der Superstars der alpinen Titelkämpfe. „Ich hoffe, dass ich da auch noch was Nettes hinlegen kann.“

Silber ging an Routinier Ivica Kostelic aus Kroatien. Für den dreimaligen Silbermedaillengewinner bei olympischen Winterspielen war es das erste Edelmetall in einem Kombinations-Wettkampf bei Weltmeisterschaften. Zufrieden war der 33-Jährige mit der Fahrt in seiner Spezialdisziplin aber nicht. „Das war ein schlechter Lauf, leider. Ich bin nicht in den Rhythmus gekommen.“

Die Grundlage für den zweiten großen Erfolg in Schladming legte Ligety in der Abfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein rasten zwar fünf Konkurrenten am Montagmittag auf der Planai schneller ins mit 16.500 Zuschauern nicht ausverkaufte Zielstadion. Dank seiner Slalomleistung unter Flutlicht distanzierte der 28-Jährige Mitfavorit Alexis Pinturault aber endgültig.

Für den Franzosen bestand bereits nach der Schussfahrt bei schon 3,35 Sekunden Rückstand auf die Spitze nur noch wenig Hoffnung auf Edelmetall, ein Fehler wenige Meter vor dem Slalom-Ziel machte sie trotz bis dahin starker Fahrt vollends ­zunichte. Ein Deutscher war nicht am Start.



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