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UCI richtet Anti-Doping-Hotline ein

13.11.2012 | 17:55 Uhr

Im Bemühen um eine Verschärfung des Anti-Doping-Kampfes nach dem Fall Lance Armstrong greift der Radsport-Weltverband UCI zu ungewöhnlichen Mitteln.

Köln (SID) - Im Bemühen um eine Verschärfung des Anti-Doping-Kampfes nach dem Fall Lance Armstrong greift der Radsport-Weltverband UCI zu ungewöhnlichen Mitteln. Präsident Pat McQuaid informierte die Fahrer in einer E-Mail über die geplante Einrichtung einer vertraulichen Anti-Doping-Hotline. An diese können sich die Sportler bei Fragen oder Sorgen zu diesem Thema wenden.

"Die UCI muss so erreichbar wie möglich sein. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen diese Rufnummer freischalten", heißt es in der von McQuaid unterzeichneteten E-Mail. Er wisse, dass es Zeit benötige, um Vertrauen in diese Art der Kommunikation zu aufzubauen, "aber ich bin überzeugt, dass uns dies mit den besten Absichten auf beiden Seiten gelingt." Der Wandel in der Kultur, den der Radsport benötige, könne sich so beschleunigen.

Die UCI hatte im Oktober die Sanktionen der US-Antidoping-Agentur USADA übernommen und Lance Armstrong dessen sieben Tour-Titel aberkannt und den Amerikaner mit einer lebenslangen Sperre belegt. Im Zuge der Ermittlungen gegen Armstrong war auch die UCI unter Druck geraten. Sie soll positive Tests des Texaners verschleiert und Schmiergeld angenommen haben. Die UCI bestritt sämtliche Vorwürfe.

sid

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UCI richtet Anti-Doping-Hotline ein
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2012-11-13 17:55
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