Til Schweiger fordert im Fernsehen Ende der Abseits-Regel

Til Schweiger ist kein Fan der Abseits-Regel.
Til Schweiger ist kein Fan der Abseits-Regel.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Til Schweiger mischt den "Doppelpass" auf. In der Fußballsendung auf "Sport 1" forderte der 52-Jährige am Sonntag das Ende der Abseits-Regel.

München/Essen.. Til Schweiger will das Abseits im Fußball abschaffen. Das sagte der Schauspieler und Regisseur am Sonntag beim Fußballtalk "Doppelpass" auf Sport 1. "Ich habe schon damals, als ich selbst noch aktiv Fußball gespielt habe, gesagt: Was ist das denn für eine Scheiße mit dem Abseits? Das müssen wir abschaffen."

Als Grund für seine Idee nannte Schweiger die angeblich häufigen Schiedsrichter-Fehlentscheidungen durch die Abseits-Regel. "Du egalisierst damit so viele Fehlentscheidungen", sagte Schweiger in Bezug auf ein mögliches Aus für die Abseits-Regel. Ohnehin werde das Spiel dadurch viel attraktiver: "Ein Spiel lebt von Toren, Torsituationen und Spannung. Und ohne Abseits würde die Post abgehen."

Til Schweiger gibt sich nur einmal kleinlaut

Schweiger gab sich auch sonst recht meinungsstark. So stritt er sich mit TV-Moderator Johannes B. Kerner lautstark darüber, ob der Schiedsrichter im Spiel des BVB gegen den FC Ingolstadt einen Foulelfmeter gegen Mats Hummels hätte pfeifen müssen: "Glasklarer Elfmeter", war sich Schweiger sicher.

Wegen derart strittigen Szenen forderte Schweiger außerdem den Videobeweis: "Einfach aus Fairness. Aber es muss eine Regel aufgestellt werden, wie oft man den beantragen kann, sodass man das Spiel nicht künstlich auf 160 Minuten verlängert."

Til Schweiger bekennt sich zum FC Bayern

Nur bei der Frage, ob Bayern München wegen der aktuellen Verletzungsmisere noch einen Verteidiger kaufen sollte, gab er sich der bekennende Bayern-Fan kleinlaut: "Da fehlt mir das Fachwissen." (we)