Das aktuelle Wetter NRW 16°C
Sport

Störenfried zu sechs Monaten Haft verurteilt

19.10.2012 | 18:51 Uhr

Seinen Sprung in die Themse während des legendären Ruder-Wettstreits zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge hat dem Australier Oldfield eine Gefängnisstrafe eingebracht.

London (SID) - Seinen Sprung in die Themse während der 158. Auflage des legendären Ruder-Wettstreits zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge hat dem Australier Trenton Oldfield eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten eingebracht. Der 36-Jährige war Anfang April bei dem traditionsreichen Rennen zwischen den Londoner Stadtteilen Putney und Mortlake im Wasser aufgetaucht, um mit der Aktion gegen "Elitedenken" zu protestieren. Der Wettkampf hatte für eine halbe Stunde unterbrochen werden müssen.

"Sie weisen nicht auf Ungleichheit hin, indem Sie sich das Recht herausnehmen, den Spaß anderer Leute zu stören", sagte Richterin Anne Molyneux. Oldfield habe sich gefährlich und unverhältnismäßig verhalten.

Das Rennen hatte der Cambridge-Achter mit dem Bonner Moritz Schramm gewonnen. Beim 81. Sieg profitierte Cambridge vom Pech des Leverkuseners Hanno Wienhausen, dem das Ruderblatt brach.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

 
Aus dem Ressort
„Wer sich schlecht verhält" - Klopp ärgern stichelnde Bayern
Klopp-Schelte
Im Vorfeld des sogenannten Top-Spiels der Fußball-Bundesliga am Samstagabend zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund ärgern BVB-Trainer Jürgen Klopp die Sticheleien aus München: „Wer sich im Erfolg schlecht verhält, der bekommt das alles irgendwann zurück.“
Düsseldorf verliert ATP-Turnier aus wirtschaftlichen Gründen
Tennis
Aus wirtschaftlichen Gründen wird es schon im Jahr 2015 kein ATP-Tennis-Turnier mehr in Düsseldorf geben: Der bisherige Turnierdirektor Dietloff von Arnim hat dies bestätigt. Demnach fehlt den Initiatoren ein Titelsponsor für das Turnier in der Rheinmetropole.
HSV stellt Anzeige gegen Flitzer - Bayern: kein Nachspiel
Flitzer
Aufregung in der Pokal-Partie des FC Bayern beim HSV: Ein Flitzer attackierte Bayerns Ribéry. Der HSV entschuldigte sich und stellt Strafanzeige gegen den Täter. Zudem wird der Bundesligist gegen den Täter ein Stadionverbot verhängen, teilte der HSV mit. Die Bayern drängen nicht auf ein Nachspiel.
Im Osten geht nur noch die Sonne von RB Leipzig auf
Ost-Fußball
Der Fußball auf dem Boden der ehemaligen DDR schien kurz nach der Wende eine schöne Zukunft zu haben, doch dann kam der Niedergang. Gefolgt von Dietrich Mateschitz, der RB Leipzig aus dem Boden stampfte und mit dem Klub längst in der Spitzengruppe der 2. Liga angekommen ist.
BVB-Zwist mit dem FC Bayern läuft aus dem Ruder
Kommentar
Die Frozzeleien und Streitigkeiten zwischen den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund und Bayern München gibt es schon seit Jahren. Doch leider bekommt man in diesen Tagen den Eindruck, dass die Sache aus dem Ruder läuft. Ein Kommentar.