Ultimate Fighting
Stadt Köln setzt Altersbeschränkung durch
18.05.2009 | 18:14 Uhr 2009-05-18T18:14:00+0200
Köln. Die Stadt Köln hat eine Altersbeschränkung für die Zuschauer des umstrittenen Kampf-Spektakels "Ultimate Fighting" durchgesetzt. Die Veranstaltung ist nun erst für Zuschauer ab 18 Jahren zugänglich.
Die Stadt Köln hat für die umstrittene Kampfsport-Veranstaltung am 13. Juni eine Jugendschutz-Regelung durchgesetzt. «Eine Zulassungsbeschränkung für 'Ultimate Fighting' ist dringend notwendig, um Nachahmungseffekte auszuschließen», sagte die städtische Jugenddezernentin Agnes Klein am Montag in Köln. Bei der Veranstaltung in der Lanxess-Arena werden somit nur Zuschauer ab 18 Jahren eingelassen. Dies sagten die Veranstalter zu.
Die Kommune wies zugleich ausdrücklich darauf hin, dass das Innenministerium und die Stadt Köln nach Prüfung des Sachverhalts in der geplanten Veranstaltung der «Ultimate-Fighting»-Championship keine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung festgestellt hätten. Gleichwohl sei ein Schutz von Minderjährigen sinnvoll.
Erfolg in Großbritannien und Irland
Die amerikanische Organisation «Ultimate Fighting Championship» (UFC) will die gleichnamige Kampfsportart in Kontinentaleuropa bekanntmachen. Nach den Erfolgen in Großbritannien und Irland sei die geplante Premiere in Köln ein weiterer Schritt, um die kombinierten Kampfsportarten «Mixed Martial Arts» zu einem weltweiten Sport zu machen, betonten die Veranstalter.
«Mixed Martial Arts» ist eine in den USA boomende Disziplin-Mischung aus Boxen, Karate, Kickboxen, Judo und anderen Kampfsportarten, die aufgrund ihrer extremen Methoden umstritten ist.
Kampf im Maschendraht-Käfig
Die Kämpfe in einem Octagon aus Maschendraht dauern in der Regel drei Runden a fünf Minuten. Der Maschendraht ist gespannt, damit die Kämpfer angesichts der derben Schläge nicht in die Zuschauermenge stürzen. Der Kampf endet vorzeitig entweder durch Abbruch oder Aufgabe. Ansonsten ermitteln drei Punktrichter den Sieger. Die Gegner kämpfen in insgesamt fünf Gewichtsklassen barfuss mit freiem Oberkörper und mit Vier-Unzen-Handschuhen. Kritiker werfen den Organisatoren eine Verherrlichung von Gewalt vor, die gerade Jugendliche zur Nachahmung animieren könnte. (ddp)
23:08
AUFRUF AN ALLE KÖLNER:
IHR HABT DOCH ERST VOR KURZEM GEZEIGT (Auflauf der -Glatzen-)WIE GESCHEIT UND EINIG IHR SEIN KÖNNT.
LASST DIESE VERANSTALTUNG AM 13.:JUNI NICHT ZU..
Tragt wenigstens Ihr die Verantwortung für Eure Kinder und Jugendlichen, damit solche Kämpfe nicht zur Normalität gehören.
07:38
Eine Gesellschaft die solche Dinge erlaubt, ist generell krank. Hier sollten sich mal einige langsam Gedanken machen, was in Deutschland mittlerweile so abläuft. Ich kann mich nur noch schämen, in einer solchen kaputten Gesellschaft zu leben. Jeder sogenannte Primitive im Busch von Papua Neuguinea oder sonstwo steht moralisch betrachtet weit über uns.
00:24
Immer noch besser, als jedes zweite Wochenende wie´n Hammel ins Fussballstadion zu rennen und sich da vollaufen zu lassen. Hab auch noch nicht gehört, dass es nach Kampfsportveranstaltungen zu Ausschreitungen kam...
00:12
Das ist natürlich wesentlich harmloser als Killerspiele oder das unblutige Paintball...
Von daher... Jugendfreigabe...
Das kann man als normaler Mensch doch eigentlich nur besoffen ertragen, oder?
23:54
Eltern, die ihre Kiddies zu solchen Veranstaltunen lassen, müssen selbst nicht gaz frisch sein. Sorry
19:20
Richtig so! Die Jugendlichen sollen lieber an Telefon-Gewinnspielen teilnehmen! Dort dürfen sie ja schon ab 14 Jahren mitmachen! Somit könnten die sich auch gar keine Karten für das Spektakel kaufen, wenn Sie bei DSDS und Co ihr ganzes Taschengeld vernichten.