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Staatsanwaltschaft untersucht Rolle Bruyneels

11.10.2012 | 14:14 Uhr

Nach der Veröffentlichung der belastenden Dokumente der Antidoping-Agentur USADA im Fall Lance Armstrong wird auch die Luft für dessen Ex-Teammanager Johan Bruyneel immer dünner.

Köln (SID) - Nach der Veröffentlichung der belastenden Dokumente der US-Antidoping-Agentur USADA im Fall Lance Armstrong wird auch die Luft für dessen Ex-Teammanager Johan Bruyneel immer dünner. Der belgische Radsport-Verband KBWB reichte den auch im Internet veröffentlichten Bericht am Donnerstag zur weiteren Untersuchung an die Staatsanwaltschaft weiter.

"Der Verband hat Kenntnis von den Akten der USADA genommen, in denen der Name des mit einer KBWB-Lizenz ausgestatteten Herrn Johan Bruyneel auftaucht. Wie in Dopingfällen üblich, wird sich die Staatsanwaltschaft an den Weltverband UCI wenden", hieß es in einem Statement des Koninklijke Belgische Wielrijdersbond.

Dem 48-jährigen Bruyneel wird wie Armstrong vorgeworfen, maßgeblich an einer massiven Dopingverschwörung im Zeitraum von 1998 bis 2010 beteiligt gewesen zu sein. "Bruyneel war in alle Details eingeweiht und an der Beschaffung und Organisation von Bluttransfusionen beteiligt", hieß es in dem USADA-Bericht.

Bruyneel, derzeit Teamchef beim Rennstall RadioShack-Nissan um die beiden deutschen Radprofis Jens Voigt und Andreas Klöden, hat jegliche Dopingvorwürfe stets bestritten. Anders als Lance Armstrong legte der Belgier Einspruch gegen die Anklage der USDADA ein und brachte den Fall damit vor ein Schiedsgericht. Bruyneel droht eine lebenslange Sperre.

sid

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