Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Radsport

Tour de France - Bradley Wiggins von Bengalo verletzt

14.07.2012 | 16:11 Uhr
Tour de France - Bradley Wiggins von Bengalo verletzt
Bradley Wiggins wurde bei der Tour de France von einem Zuschauer mit einer Leuchtfakel verletzt.Foto: afp

Annonay.  Bradley Wiggins wurde auf der 12. Etappe der Tour de France von einem Bengalo verletzt. Fans liefen mit Leuchtfakeln neben den Radsportlern her und einer traf dabei den Gesamtführenden der Tour de France. Seine Mitfahrer bewarfen daraufhin die Fans mit Trinkflaschen.

Der brtische Gesamtführende der 99. Tour de France, Bradley Wiggins , ist auf der 12. Etappe am Freitag durch einen Zuschauer leicht verletzt worden. Fans waren mit Leuchfackeln in der Hand neben dem Peloton hergelaufen und hatten dabei den Sky-Kapitän am Arm getroffen. 'Ich war mit irgendeinem gelben Zeug bedeckt und habe mich verbrannt, bis auf das ist aber alles heil', sagte Wiggins, der jedoch auf die Unterstützung aus dem Peloton zählen konnte. 'Diese Typen werden wohl selbst ein paar Wunden verarzten müssen. Es wurden doch einige Trinkflaschen in ihre Richtung geworfen.'

Die strenge Anti-Dopingpolitik im Radsport und härteres Training hat Bradley Wiggins in die Position des Führenden der Tour de France gebracht . Zu diesem Schluss kommt der Brite in einem Gastbeitrag in der Tageszeitung "The Guardian", in dem Wiggins zudem erneut seine strikte Ablehnung von Doping betonte .

"Der Sport hat sich verändert und ich habe angefangen, härter zu arbeiten. Ich sage nicht, dass wir über den Berg sind, aber Doping macht mir nicht mehr so viel Sorgen, weil ich nicht von Leuten geschlagen werde, die später positiv getestet werden", schrieb Wiggins. Durch bessere Tests und den Biologischen Pass seien die Chancen, erwischt zu werden, immens gestiegen.

Wiggins befürwortet gesellschaftliche Ächtung von Dopingsündern

Wiggins räumte ein, dass er Fragen hinsichtlich seiner Person im Zusammenhang mit Doping aufgrund der jüngeren Geschichte des Radsports verstehe. "Doch um mich zu verstehen, muss man das Gesamtbild anschauen", betonte der WM-Zweite im Zeitfahren. Er habe sich konstant entwickelt, sei nicht aus dem Nichts gekommen.

Zudem halte ihn die gesellschaftliche Ächtung, die Dopingsünder in Großbritannien erfahren, vom Griff zu verbotenen Mitteln ab. "Die Einstellung ist anders als in Italien oder Frankreich, wo ein Fahrer wie Richard Virenque dopen kann, erwischt und gesperrt wird und dann als Nationalheld zurückkehrt." (sid/dapd)



Kommentare
15.07.2012
01:34
Tour de France - Bradley Wiggins von Bengalo verletzt
von McThai | #4

Das sind keine Fans sondern Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen die sich beweisen möchten davon mal abgesehen ist das die langweiligste Tour der letzten 10 Jahre.

14.07.2012
21:12
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

14.07.2012
18:22
Tour de France - Bradley Wiggins von Bengalo verletzt
von hartaberunfair | #2

Die Fahrer müssten mal kollektiv absteigen und diese Idioten verprügeln, insbesondere auch bei den durchgeknallten Läufern, die bei Bergetappen mal ins Fernsehen wollen.

14.07.2012
16:37
Tour de France - Bradley Wiggins von Bengalo verletzt
von mike_dortmund | #1

Hätten die nur Sitzplätze am Strassenrand wäre das sicher nicht passiert... ;-) ***Ironie aus***

Aus dem Ressort
Medaillen für Schottlands Unabhängigkeit
Commonwealth Games
bis Sonntag laufen die Commonwealth Games in Glasgow. Die schottische Regionalregierung möchte Stimmung schüren. Mitte September können 5 Millionen Schotten darüber abstimmen, ob sie das Vereinigte Königreich verlassen, nach 307 Jahren. Können die Spiele Patriotismus schüren?
Prothesen-Weitspringer Rehm schreibt EM in Zürich ab
Leichtathletik
Weitspringer Markus Rehm verzichtet auf juristische Mittel gegen seine Nicht-Berücksichtigung für die Leichtathletik-EM in Zürich. Der Paralympics-Sieger sprang am Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften weiter als die nichtbehinderte Konkurrenz, wurde vom Verband jedoch nicht nominiert.
DLV-Entscheidung ist nicht konsequent - Rehm ist das Opfer
Rehm
Markus Rehm darf nicht bei der EM starten, weil seine Prothese einen Vorteil bringt. Das hätte der Verband vor der DM wissen müssen. Doch trotz bestehender Zweifel durfte Rehm bei der DM starten, erfüllte die Norm und darf doch nicht zur EM. Das Opfer des Hickhacks ist der Sportler. Ein Kommentar.
Nach der Nicht-Nominierung erwägt Rehm rechtliche Schritte
Leichtathletik
Der Fall ist ein Sportpolitikum: Der Deutsche Leichtathletik-Verband nominiert den behinderten Weitspringer Markus Rehm nicht für die EM in Zürich. Seine Beinprothese verschafft ihm nach Meinung der Funktionäre im Wettstreit mit Nichtbehinderten einen Vorteil.
7 aus 21 – deutsche Radprofis räumen bei Tour de France ab
Radsport
Im Schatten des Tour-Siegers Vincenzo Nibali aus Italien haben die deutschen Radfahrer beeindruckende Leistungen abgeliefert und sieben der 21 Etappen gewonnen. Das blieb nicht unbemerkt: ARD und ZDF wollen nach der Frankreich-Rundfahrt über die zukünftige Berichterstattung beraten.
BVB-Kapitän
Sebastian Kehl ist als BVB-Kapitän abgetreten - wer soll sein Nachfolger werden?

Sebastian Kehl ist als BVB-Kapitän abgetreten - wer soll sein Nachfolger werden?

 
Fotos und Videos
Harte Typen und ganz viel Schlamm
Bildgalerie
Braveheart-Battle
Krav Maga in Essen
Bildgalerie
Krav Maga
Olympia und seine Gesichter
Bildgalerie
Sotschi 2014
Sotschi feiert seine Olympischen Spiele
Bildgalerie
Eröffnungsfeier