Skispringer Lukas Müller nach Sturz an den Beinen gelähmt

Skispringer Lukas Müller hatte sich am Mittwoch bei seinem Sturz in Bad Mitterndorf den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen.
Skispringer Lukas Müller hatte sich am Mittwoch bei seinem Sturz in Bad Mitterndorf den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen.
Foto: Imago
Was wir bereits wissen
Nach dem schweren Sturz des österreichischen Skispringers Lukas Müller hat sich der Unfallchirurgie-Vorstand am Universitätsklinikum Graz zum Gesundheitszustand geäußert.

Bad Mitterndorf.. Der österreichische Skispringer Lukas Müller ist nach seinem schweren Sturz am Kulm derzeit an den Beinen gelähmt. "Es liegt eine inkomplette Querschnittslähmung vor. Er kann die Beine derzeit nicht bewegen", teilte Franz-Josef Seibert, Unfallchirurgie-Vorstand am Universitätsklinikum Graz, am Freitag mit. Ob der 23 Jahre alte Müller irgendwann wieder gehen könne, sei derzeit offen. "Es wäre unseriös, zum jetzigen Zeitpunkt eine fixe Aussage dazu zu machen", sagte Seibert.


[kein Linktext vorhanden] Nach Angaben des Ärztlichen Direktors Gernot Brunner sei dies eine "Frage von Monaten oder sogar einem Jahr". Müller hatte sich am Mittwoch bei seinem Sturz in Bad Mitterndorf den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen. Durch die erfolgreich verlaufene Operation der unteren Halswirbelsäule seien zumindest die Voraussetzungen für eine mögliche Heilung geschaffen worden, erklärte Seibert. Müller werde für einige Tage zur Beobachtung auf der Intensivstation bleiben. Er ist bei Bewusstsein und muss nicht mehr künstlich beatmet werden. (dpa)