Magdalena Neuner genoss Stimmung beim Biathlon auf Schalke

Abschied von der großen Bühne: Magdalena Neuner beim Biathlon auf Schalke.
Abschied von der großen Bühne: Magdalena Neuner beim Biathlon auf Schalke.
Foto: Bernd Lauter / WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Beim Biathlon auf Schalke nahm Deutschlands erfolgreichste Biathletin endgültig Abschied von ihrem Sport. Im Interview spricht Magdalena Neuner über ihr letztes Rennen, ihre Gefühle und ihre Zukunft fernab des Sports.

Gelsenkirchen.. War das Abschiedsrennen so, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Magdalena Neuner: So habe ich es mir erträumt. Ich habe es einfach nur genossen. Ich habe keinen Druck verspürt. Das war einfach toll. Das war mein Tag. Ich könnte keinen schöneren Abschluss finden.

Gewonnen hätten Sie ihr letztes Rennen aber schon gerne, oder?

Magdalena Neuner: Jeder ist ehrgeizig. Es ging aber nicht darum, Erste oder Letzte zu werden. Mein letztes Stehendschießen habe ich mit null Fehlern beendet. Das war ein versöhnlicher Abschluss.

Wie haben Sie die Stimmung in der Arena empfunden?

Magdalena Neuner: Es war noch schöner, als ich im Vorfeld geglaubt habe. Es war toll inszeniert, es war genial. 50.000 Fans ist der Hammer, das war Gänsehaut pur. Das kann man schwer übertreffen, die ganze Halle hat gebebt.

Sie sind erst 25 - ist ein Comeback ausgeschlossen?

Magdalena Neuner: Ja. Ich habe mit dem Biathlon abgeschlossen und damit meinen Frieden gefunden. Ich habe viel erreicht, das wird mir nie jemand wegnehmen können.

Werden Sie den Sport als Zuschauerin weiter verfolgen?

Magdalena Neuner: Die WM werde ich vor dem Fernseher verfolgen. Beim Weltcup in Ruhpolding werde ich vor Ort sein. Biathlon wird immer ein Teil meines Lebens bleiben. (sid)