Gelsenkirchen

„Dir gehört die Lizenz entzogen!“: Gelsenkirchener Hallenfußballer verlieren komplett die Fassung - Spielabbruch

Spielleiter findet deutliche Worte: „Ich empfehle Ihnen eine bessere Kinderstube.“
Spielleiter findet deutliche Worte: „Ich empfehle Ihnen eine bessere Kinderstube.“
Foto: Thorsten Tillmann
  • Vorrundenspiel des Gelsenkirchener Hallenturniers verlief turbulent
  • Hansa Scholven erhielt zwei Rote Karten und provozierte Spielabbruch

Gelsenkirchen. Am zweiten Tag der Vorrunde am Schürenkamp setzten sich mit Eintracht Erle in der Gruppe C und Beckhausen 05 in der Gruppe D die Favoriten durch. Mit jeweils neun Punkten konnten beide Mannschaften ihre drei Gruppenspiele alle souverän gewinnen und zogen damit verdient in die Zwischenrunde im neuen Jahr ein.

Für die Zweitplatzierten Hansa Scholven und Preußen Sutum ist das Turnier dagegen beendet, denn nach Turniermodus kommt nur der beste Zweitplatzierte der Gruppen A-F weiter.

Zwei rote Karten

Turbulent wurde es dabei vor allem in der Gruppe C. Für einen Eklat sorgte die Mannschaft von Hansa Scholven, die nach zwei roten Karten im Spiel gegen Eintracht Erle komplett die Fassung verlor und einen Spielabbruch provozierte.

Radwan Hachem kassierte nach wiederholtem Foulspiel den ersten Feldverweis vom Schiedsrichter. Hachem hatte bereits eine Zeitstrafe abgesessen und ließ anschließend seinen Frust am Referee aus: "Dir gehört die Lizenz entzogen, geh mal lieber nach Hause." Der Spielleiter konterte süffisant: "Ich empfehle Ihnen eine bessere Kinderstube."

Es brachen alle Dämme

Auch danach konnten sich die Hansa-Spieler nicht beruhigen. Pascal Odrich, der ebenfalls bereits eine zweiminütige Verwarnung hinter sich hatte, ließ sich zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen und sah damit die zweite Rote Karte seiner Mannschaft innerhalb weniger Minuten. Anschließend brachen bei Hansa Scholvens Spieler alle Dämme.

Nach lautstarken Protesten gegen den Schiedsrichter verließen sie geschlossen das Feld und sorgten so für den anschließenden Spielabbruch beim Stande von 1:7. Für die beiden Spieler haben die Platzverweise nun Auswirkungen auf die Vorbereitung ihrer Mannschaft, da sie mit einer mindestens zweiwöchigen Sperre rechnen müssen.

In der Gruppe D konnte sich dagegen Tim Roeder von Westfalia Buer über das 100. Tuniertor freuen. Sein Kopfball gegen Preußen Sutum reichte jedoch nicht zum Sieg seiner Mannschaft.

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