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Britta Steffen sucht beim Kurzbahn-Weltcup „Wettkampfhärte“

Britta Steffen sucht beim Kurzbahn-Weltcup „Wettkampfhärte“

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Foto: imago
Nach ihrem enttäuschenden Olympia-Auftritt startet Britta Steffen innerhalb von fünfeinhalb Wochen bei allen acht Weltcups. Die Doppel-Olympiasiegerin von Peking war in London ohne Medaille geblieben.

Dubai. 

Gut sieben Wochen nach ihrem enttäuschenden Olympia-Auftritt gibt sich Britta Steffen gleich das volle Kurzbahn-Programm. Erstmals startet die Doppel-Olympiasiegerin von Peking, die in London ohne Medaille geblieben war, bei allen acht Weltcups innerhalb von fünfeinhalb Wochen. „Meine Erwartungen an die Tour sind, die Wettkampfhärte zu erlangen, die mir in den letzten zwei Jahren gefehlt hat“, sagte die 28-Jährige, die am Dienstag in Dubai zum ersten Mal ins Becken springt.

Steffen entschied sich im Urlaub zum Weitermachen

Nach den Enttäuschungen von London, als sie dreimal am Finale und über 50-Meter-Freistil um sieben Hundertstel an Bronze vorbeigeschwommen war, entschied sich die Berlinerin im Urlaub mit ihrem Freund Paul Biedermann zum Weitermachen. Vor vier Wochen stieg sie wieder ins Training ein. „Ich bin gespannt, wie mein Körper auf diese hohe Belastung reagieren wird“, sagte sie, „ich sehe die Worldcups als hartes Training an.“

Bei den deutschen Meisterschaften in Wuppertal (22. bis 25. November) will sich Steffen für die Kurzbahn-WM in Istanbul (12. bis 16. Dezember) qualifizieren. Vorher könnte sie bereits abkassieren: Der Weltverband FINA hat für den Gesamtsieg bei der Weltcup-Serie eine Prämie von 100.000 Euro ausgelobt.

In Dubai gehen neben Steffen auch die Rückenschwimmer Jenny Mensing und Helge Meeuw sowie Brustschwimmer Marco Koch an den Start. Weltrekordler Biedermann steigt bei der dritten Station Stockholm (13./14. Oktober) ein und bestreitet zudem die Wettkämpfe in Moskau (17./18. Oktober) und Berlin (20./21. Oktober). (sid)