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Hans Sarpei

Warum selbst Hans Sarpei Boris Becker nicht schlagen kann

28.08.2012 | 17:49 Uhr
Warum selbst Hans Sarpei Boris Becker nicht schlagen kann
Top-Favorit Hans Sarpei ging bei einer Preisverleihung in Hamburg überraschend leer aus.Foto: imago

Essen/Hamburg.  Am Montagabend wurde der Sportbild-Award in Hamburg verliehen. Die große Überraschung: Nicht der selbsternannte Twitter-Experte Hans Sarpei gewann den Award in der Kategorie "Social Media", sondern Tennis-Legende Boris Becker. Wie konnte das passieren?

Einige Fans müssen jetzt ganz stark sein! Bei der Verleihung des Sportbild-Awards am Montagabend in Hamburg hieß der Gewinner in der Kategorie "Social Media" nicht Hans Sarpei, sondern Boris Becker! Der Social-Media-Experte Hans Sarpei geschlagen - wie kann das sein?

Am Rande der Verleihung hieß es, dass dem Ex-Schalker seit einem Jahr ein Team der Werbeagentur Jung von Matt zur Seite steht. Vielleicht ist das ein Grund, warum Sarpei nicht mit dem Award ausgezeichnet wurde.

Das "L" in Hans Sarpei stand mal für Gefahr

In einer Studie, die die Agentur auf ihrer Homepage veröffentlicht, heißt es: "Im September 2011 attestiert der web04-Mitstreiter Jan-Nicolai Kolorz dem Phänomen Sarpei einen baldigen Tod durch Interessenlosigkeit. In dieser Phase suchte Sarpei professionelle Unterstützung und setzte schließlich auf die Social-Media-Expertise von JvM/Fleet."

Boris Becker twittert auf jeden Fall alles selbst. Auf die Frage, warum er wohl den Preis bekommen hat, erklärte Becker: "Twitter muss authentisch sein, von dir in der Sekunde getippt werden." Und das zeigte er dann auch gleich allen, twitterte direkt von der Bühne.

Video
Hans Sarpei ist im Internet Kult. Weit über 700 Seiten und Gruppen bei Facebook beschäftigen sich mit dem Schalke-Profi. Mit DerWesten sprach der gebürtige Kölner über Magath, Mandela, Rooney und Raúl.

Ist Hans Sarpei etwa nicht authentisch? Was sagt er zu den Vorwürfen, dass sein Twitter-Account von einer Werbeagentur betreut wird? "Das ist natürlich völliger Quatsch. Ich schreibe alle Tweets und Facebook-Einträge selbst." Außerdem widersprach er auch der Veröffentlichung der Agentur: "Jung von Matt hat mich angerufen wegen der Studie. Sie wollten zeigen, wie das alles entstanden ist. Ich war quasi das Testobjekt." Natürlich war die Zusammenarbeit eine "Win-Win-Situation" für Sarpei und Jung von Matt, eine engere Kooperation gibt es aber nicht.

Mal wieder hieß es für einen Schalker: Nur gucken, nicht anfassen

Trotz der Niederlage war Hans Sarpei ein begehrtes Fotomotiv am Montagabend in der Hamburger Fischauktionshalle. Er postete sogar ein Foto mit dem Sieger, der ihm den Preis streitig gemacht hatte.

Anschließend tanzte der ehemalige Schalker bis in die frühen Morgenstunden.

Katrin Sander

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Kommentare
01.09.2012
14:46
Warum selbst Hans Sarpei Boris Becker nicht schlagen kann
von MKVertreter | #3

Offenbar hat Bild krampfhaft nach einem Award gesucht, dem sie ihrem Liebling Boris Becker unterjubeln kann. Sportlich ging da nichts, also bekommt er einen "Social Media Award" für seine Twittereien - egal wie sinnentleert sie auch sein mögen...

29.08.2012
13:06
Warum selbst Hans Sarpei Boris Becker nicht schlagen kann
von Tolli | #2

Mal wieder hieß es für einen Schalker: Nur gucken, nicht anfassen

Selbst in dem unbedeutensten Artikel kann die WAZ es nicht lassen gegen Schalke zu hetzen.
Einfach nur erbärmlich!

28.08.2012
18:20
Warum selbst Hans Sarpei Boris Becker nicht schlagen kann
von lightmyfire | #1

Das Hans Sarpei Hilfe in Anspruch genommen hatte kann ebenso gut als clever bezeichnet werden. Hilfe kann auch nach hinten losgehen, weil dadurch auch die Authensität verloren gehen kann, wenn die Beratung falsch verläuft. Boris Becker hatte schon früher professionelle Hilfe gehabt und die kam dann so schnell, dass er sich fragte: "Was denn, bin ich schon drin?"

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