Das aktuelle Wetter NRW 6°C
Handball

DHB-Aus mit Traumquote, Roggisch macht weiter

24.01.2013 | 13:29 Uhr
DHB-Aus mit Traumquote, Roggisch macht weiter
In der Gunst der TV-Zuschauer - und weiter im DHB-Dress: Nationalmannschafts-Kapitän Oliver Roggisch.Foto: Imago

Saragossa.  Sieben Millionen Fernsehzuschauer verfolgten die Niederlage der deutschen Handball-Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Spanien. Nur das Dschungelcamp war am Mittwoch erfolgreicher. DHB-Kapitän Oliver Roggisch erklärte danach, dass er seine Karriere im Nationalteam fortsetzen wird.

Sieben Millionen TV-Zuschauer drückten der deutschen Handball-Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale gegen Spanien vergeblich die Daumen. Das große Interesse und der gute Marktanteil von 22,7 Prozent für die ARD-Übertragung konnten die 24:28-Niederlage und das WM-Aus der DHB-Auswahl aber nicht verhindern. Nur die RTL-Dschungelshow lockte am Mittwoch mit 7,47 Millionen (31,1 Prozent Marktanteil) mehr Zuschauer an.

Traumquote von 2007 bleibt unerreicht

Die Traumwerte von der Handball-WM 2007 in Deutschland wurden allerdings nicht erreicht. Beim Heim-Turnier hatten vor sechs Jahren 8,24 Millionen Fans den Sieg von Deutschland im Viertelfinale gegen Spanien verfolgt. Der Erfolg entfachte eine Euphorie im ganzen Land , die ihren Höhepunkt mit 16,17 Millionen Zuschauern beim Sieg im WM-Finale gegen Polen erreichte.

Handball
Tim Oliver Kalle zieht die Fäden hinter dem DHB-Team

Es ist seine erste WM mit den deutschen Handballern: Der Mendener Tim Oliver Kalle steuert im Hintergrund als Pressesprecher die Öffentlichkeitsarbeit des DHB. „Wir haben die Chance, die ganze Sportart mit Aufmerksamkeit aufzuladen“, sagt er.

Mit der Niederlage des deutschen Teams in Saragossa endeten auch die Live-Übertragungen von ARD/ZDF bei der WM in Spanien. Die restlichen Partien im Halbfinale am Freitag, Spiel um Platz drei am Samstag und dem Endspiel am Sonntag werden live von Spartensender Sport1 gezeigt.

Roggisch ist "stolz, den Adler auf der Brust zu tragen"

Indes entschied sich DHB-Kapitän Oliver Roggisch , seine Karriere in der deutschen Handball-Nationalmannschaft nach dem fünften Platz bei der Weltmeisterschaft in Spanien fortzusetzen. "So lange ich der Mannschaft helfen kann, werde ich stolz sein, den Adler auf der Brust zu tragen", sagte Roggisch.

Der 34 Jahre alte Abwehrchef hält auch eine Teilnahme an der nächsten WM in zwei Jahren in Katar für denkbar. "Ich habe mir überhaupt kein Limit gesetzt. Wenn ich irgendwann merke, dass es nicht mehr reicht, dann bin ich der Erste, der den Platz räumt", sagte Roggisch. Der Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen erzielte seit seinem Länderspiel-Debüt 2002 in 190 Partien 42 Tore. (dpa/sid)



Kommentare
Aus dem Ressort
Sport1 zeigt Revierderby und plant mit Regionalliga bis 2016
Live-Übertragung
Live-Spiele aus der Regionalliga bleiben langfristig beim Spartensender "Sport1": Die Kooperation mit den regionalen Fußballverbänden läuft bis Ende der Saison 2015/2016. Spiele aus dem Westen stehen an der Quotenspitze. Im Februar zeigt "Sport1" das Revierderby zwischen RWO und Wattenscheid.
ZDF zeigt Schalkes Schicksalsspiel gegen Maribor
TV-Übertragung
Der Schalker wird glauben, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Das ZDF zeigt am 10. Dezember Schalkes Schicksalsspiel in Maribor im Free-TV. Die Mainzer haben in dieser Saison noch keine Begegnung mit Gelsenkirchener Beteiligung übertragen.
DFB entschuldigt sich für Tweet mit Hakenkreuz-Trikots
DFB
Mangelndes Geschichtsbewusstsein haben Twitterer dem Deutschen Fußball-Bund vorgeworfen: Der Verband hatte am Samstag in einem Tweet zum 100. Länderspielsieg ein Foto von 1942 veröffentlicht, das Spieler mit Hakenkreuz auf dem Trikot zeigte. Der DFB löschte den Tweet und entschuldigte sich.
ARD und ZDF zeigen Spiele der Fußball-WM in Katar
WM
Jetzt ist es amtlich: ARD und ZDF zeigen die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar im Jahr 2022. Der WDR-Rundfunkrat hat am Donnerstagnachmittag dem Rechte-Erwerb zugestimmt. Damit haben alle Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ihre Zustimmung gegeben.
Wontorra hört zum Saisonende beim "Doppelpass" auf
Doppelpass
Nach elf Jahren ist Schluss: Jörg Wontorra tritt nach der laufenden Bundesliga-Saison als Moderator der Sport1-Sendung "Doppelpass" ab - hat aber schon Pläne für die Zukunft. Wer künftig den sonntäglichen Fußball-Stammtisch moderiert, steht bereits fest.
Umfrage
Jermaine Jones hat auf Twitter mit Horst Heldt abgerechnet. Peinliche Aktion oder berechtigte Kritik?

Jermaine Jones hat auf Twitter mit Horst Heldt abgerechnet. Peinliche Aktion oder berechtigte Kritik?

 
Fotos und Videos
Olympia und seine Gesichter
Bildgalerie
Sotschi 2014
Sotschi feiert seine Olympischen Spiele
Bildgalerie
Eröffnungsfeier