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Handball-WM

Spanien und Dänemark stehen im Finale der Handball-WM

25.01.2013 | 21:09 Uhr
Spanien und Dänemark stehen im Finale der Handball-WM
Der spanische Spieler Victor Tomas jubelt nach einem Tor gegen Slowenien.Foto: dpa

Barcelona.  Dänemark und Gastgeber Spanien spielen um den Titel Handball-Weltmeisterschaft. Die Spanier bezwangen Slowenien mit 26:22 bezwungen, Dänemark schlug Kroatien unerwartet deutlich mit 30:24. Das Endspiel steigt am Sonntag vor 16.500 Zuschauern Barcelona.

Das Traumfinale der Handball-WM ist perfekt: Europameister Dänemark und Gastgeber Spanien spielen um den Titel. Der WM-Zweite Dänemark gewann am Freitag in Barcelona sein Halbfinale gegen Kroatien unerwartet souverän mit 30:24 (14:11). Vor rund 14 000 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt neun Tore. Kroatien hatte in Damir Bicanic (6) seinen besten Werfer.

Zuvor hatte Spanien im ersten Halbfinale Slowenien dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 26:22 (13:12) bezwungen und das Finale am Sonntag (17.15 Uhr) erreicht. Vor 16 500 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Joan Canelles (5) die meisten Tore für den Weltmeister von 2005. Gasper Marguc traf siebenmal für Slowenien.

Kroatien und Slowenien spielen am Samstag um Platz drei

Das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Slowenien findet an diesem Samstag (19 Uhr/live auf Sport1) statt. Die deutsche Mannschaft war im Viertelfinale an Spanien gescheitert und am Donnerstag als WM-Fünfter abgereist.

Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft hat bei der Weltmeisterschaft in Spanien Platz fünf belegt. Bundestrainer Martin Heuberger, vor den Titelkämpfen noch oft belächelt und kritisiert, ist stolz auf sein Team. Stolz und zufrieden sind auch die Sauerländer Funktionäre. Sie wollen, dass Heuberger...

Zwei Tage nach dem 28:26 im Viertelfinale gegen Ungarn präsentierte sich Dänemark in Spielfreude. Scheinbar mühelos erspielte sich der Europameister eine 6:1-Führung (10. Minute) gegen die Kroaten, die in der Vorrunde Gastgeber Spanien die einzige Turnier-Niederlage zugefügt und im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich ausgeschaltet hatten. Von diesem Vorsprung zehrten die Dänen bis kurz vor der Pause, ehe Kroatien auf 11:14 verkürzen konnte. Die Kroaten gaben danach nicht auf, kamen aber nie näher als auf zwei Tore heran.

Spanien tut sich eine Halbzeit lang schwer

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde tat sich Spanien eine Halbzeit lang schwer gegen den Außenseiter. Nach einer scheinbar komfortablen 12:7-Führung (23.) schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 13:12. Nach dem 15:14 (40.) erzielten die Slowenen aber neun Minuten lang kein Tor mehr, weil sie gegen die Abwehr der Spanier keine Mittel fanden. Der Gastgeber nutzte dies und sorgte spätestens beim 21:14 (48.) für klare Verhältnisse. (dpa)



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