Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Sport

Ski-Star Miller: Comeback erst 2013/14

16.01.2013 | 16:05 Uhr

Der amerikanische Ski-Star Bode Miller setzt bei seinen Comeback-Plänen voll auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und wird in diesem Winter keine Rennen mehr fahren.

San Diego (SID) - Der amerikanische Ski-Star Bode Miller setzt bei seinen Comeback-Plänen voll auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und wird in diesem Winter keine Rennen mehr fahren. Das teilte Miller in einer Aussendung des US-Skiverbandes (USSA) mit.

"Es ist hart für mich, eine ganze Saison zu verlieren, aber leicht, wenn ich auf die Möglichkeiten blicke, die sich mir dadurch im nächsten Jahr eröffnen. Mein Knie sollte stärker sein als je zuvor seit meiner ersten Verletzung 2001. Ich bin super motiviert, nächstes Jahr Großes zu leisten", sagte Miller.

Der 35 Jahre alte Amerikaner war im Februar 2012 am linken Knie operiert worden, an dem er immer wieder Probleme gehabt hatte. In Russland will er seine fünften und letzten Winterspiele bestreiten, wie der Olympiasieger in der Super-Kombination von 2010 betonte.

Das vergangene Jahr sei ein "großes" für ihn gewesen, sagte Miller weiter. Der fünfmalige Weltmeister ist seit Anfang Oktober mit Beachvolleyballerin und Model Morgan Beck verheiratet. Außerdem verkündete Miller, der bereits eine Tochter aus einer früheren Beziehung hat, dass er erneut Vater wird.

US-Cheftrainer Sasha Rearick nannte Millers Entscheidung "sehr geschickt und strategisch gut durchdacht. Er wurde dadurch zu einer Legende, dass er die Grenzen des auf Ski Möglichen verschoben hat. Aber er weiß auch, dass eine weitere Knieverletzung einen Start bei den Olympischen Spielen gefährden würde." Weil Miller nach wie vor nicht fit genug sei, um Rennen zu bestreiten, sei es clever, sich voll auf die kommende Saison zu konzentrieren.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Zwei Pflichtspiele, zwei Niederlagen - woran hakt es auf Schalke?

Zwei Pflichtspiele, zwei Niederlagen - woran hakt es auf Schalke?

 
Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Ludogorez weiter - Weil Feldspieler zum Elferkiller mutiert
Champions-League-Playoffs
Der FC Arsenal hat genauso wie Malmö FF, Athletic Bilbao und Ludogorez die Gruppenphase der Champions League erreicht. Kurios war dabei das Weiterkommen von Rasgrad Ludogorez: Weil Stammkeeper Stoyanov kurz vor dem Elfmeterschießen Rot sah, musste Feldspieler Moti ins Tor - und wurde zum Held.
Neuer, Robben, Ronaldo - Das offene Rennen um Europas Thron
Kommentar
Was zählt mehr bei der Entscheidung, wer zum Fußballer des Jahres auf dem Kontinent gekürt wird? Der letzte Eindruck oder die Beständigkeit während einer ganzen Saison? Wie auch immer- Von Neuer, Robben und Ronaldo werden zweie gequält lächeln. Ein Kommentar.
Deutsche Basketballer bei der EM - Klarer Sieg in Luxemburg
Nationalmannschaft
Die deutschen Basketballer sind bei der EM im kommenden Jahr dabei. Alles andere wäre auch eine Blamage gewesen. Nun hofft der Verband, dass eine Vorrundengruppe in Berlin ausgetragen wird. Das Gesicht der Mannschaft wird sich ändern.
Der MSV Duisburg verpflichtet Enis Hajri bis zum Saisonende
Hajri
Drittligist MSV Duisburg reagiert auf seine personellen Probleme und verpflichtet Enis Hajri, der zuletzt schon als MSV-Trainingsgast am Ball war. Der gebürtige Stuttgarter, der für Tunesien vier Länderspiele bestritt, erhält einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf ein weiteres Jahr.
Keller fordert Tempo im Schalke-Training - Boateng fehlt
Training am Mittwoch
Auch am Dienstag fehlte Kevin-Prince Boateng beim Training des FC Schalke 04. Ob der angeschlagene Mittelfeldspieler am Samstag im Topspiel gegen den FC Bayern mitspielen kann, ist inzwischen mehr als fraglich. Ralf Fährmann und Joel Matip kehrten auf den Rasen zurück.