Schweizer feiern ihren King Küng

Beaver Creek..  Überraschungs-Weltmeister Patrick Küng roch noch nach dem Sieger-Champagner, als er über den größten Erfolg seiner Karriere sprach. „Abfahrt, Königsdisziplin, Gold – das ist das Beste, was mir passieren konnte“, sagte der von den Stadionsprechern als „King Küng“ gefeierte Schweizer. Zuvor hatte er im Zielbereich nach seinem Ritt auf der Raubvogel-Piste bei der Ski-WM in Beaver Creek wild mit Schampus um sich gespritzt. „Ich kann es immer noch nicht fassen. Es ist nicht immer ganz einfach, in der Schweiz Ski zu fahren, wir haben einen großen Druck“, sagte der 31-Jährige.

Er selbst sicherte sich erst im letzten Abfahrtstraining am Freitag einen der vier Startplätze für die Schweiz.

Hirscher bester Kombinierer

Die deutschen Speedfahrer spielten wieder nur eine Nebenrolle. Wie im Super-G schafften es Andreas Sander (17.), Josef Ferstl (22.) und Klaus Brandner (27.) allesamt nicht wie erhofft in die Top 15.

In der Kombination am Sonntag setzte sich der Österreicher Marcel Hirscher durch eine starke Slalom-Fahrt vor dem Norweger Kjetil Jansrud und dem US-Amerikaner Ted Ligety durch.