RWO bleibt nach Remis gegen Offenbach im Tabellenkeller
04.02.2012 | 16:57 Uhr 2012-02-04T16:57:05+0100
Oberhausen. Rot-Weiß Oberhausen kam im Heimspiel gegen die Offenbacher Kickers nicht über ein 1:1 hinaus. RWO-Torschütze Felix Schiller ärgerte sich: „Es ist unglaublich, jetzt sind wir schon zum fünften, sechsten Mal nach der Halbzeit eingebrochen.
Das war mal wieder zum Leben zu wenig. RWO kam gegen die Offenbacher Kickers nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und hat sich damit um keinen Zentimeter aus dem Tabellenkeller lösen können. Dabei hatten die Gastgeber bei frostigen Temperaturen eindeutig mehr vom Spiel, nahmen sich durch einen katastrophalen Fehler von Dimi Pappas und im weiteren Verlauf von Florian Abel selbst aus dem Spiel. Nach dem völlig überraschenden 1:1 durch Pascal Testroet war Rot-Weiß geschockt und fing sich nicht mehr. Am Schluss mussten die Oberhausener noch froh sein, wenigstens diesen einen Zähler mitzunehmen. Trainer Mario Basler: „Wir haben eine Mannschaft zum Leben erweckt, die praktisch tot war.“
Denn nach engagierter Leistung und dem Tor in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs hatte RWO alle Optionen, die Offenbacher im zweiten Durchgang auszuspielen. Denn Rot-Weiß hatte zwar nicht allzu viele Chancen in den ersten 45 Minuten, bot aber eine solide Vorstellung, die die kombinationsschwachen Gäste zusätzlich verunsicherte. Felix Schiller drückte eine Flanke von Timo Kunert volley vom Fünfmeterraum-Eck praktisch mit dem Halbzeitpfiff ins Netz – der OFC lag am Boden.
Benjamin Weigelt nach dem Spiel: „In der Pause haben wir uns vorgenommen, weiter konzentriert unsere Chance zu nutzen. Doch leider Gottes passieren uns immer wieder individuelle Fehler, die kaum auszubaden sind.“
Offenbach konterte erfolgreich
Die ersten zehn Minuten nach der Pause machte Offenbach mehr Druck entwickelte aber kaum klare Chancen. Die ermöglichten dann aber die Oberhausener den Kickers. Dimi Pappas baute sich am gegnerischen Strafraum auf, um den Torwart am Abwurf zu hindern – statt hurtig zurück in die Abwehr zu eilen, um dort zu ordnen. Die Elf von Trainer Arie van Lent startete einen Konter, Abel patzte bei Lars Benders Vorstoß und Testroet hatte dann freistehend wenig Mühe, Benders Pass ins Netz zu drücken. Ein Tor so überflüssig wie nur was.
Und das war ein Tor, das Oberhausen die restliche Spielzeit nicht mehr aus dem Hinterkopf bekam. Für Minuten ging jede Ordnung verloren, Stefan Vogler hätte nur eine Minute später wiederum völlig freistehend die Offenbacher Führung erzielen müssen.
RWO-Torwart Melka behielt die Nerven
Während RWO verkrampft versuchte, noch einmal eine Chance zu erarbeiten, dies aber nicht mehr schaffte, hätte der OFC sogar noch den Siegtreffer erzielen können. Doch Torwart Michael Melka behielt gegen den anstürmenden Andre Hahn die Nerven und parierte die Eins-gegen-Eins-Situation.
Torschütze Felix Schiller: „Es ist unglaublich, jetzt sind wir schon zum fünften, sechsten Mal nach der Halbzeit eingebrochen. Aber wir machen weiter, weiter und weiter.“
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