Rückkehr von Kuranyi im Gespräch

Hamburg/Gelsenkirchen..  Wieder einmal schlichen Schalkes Spieler mit gesenkten Köpfen der Fan-Ecke entgegen, wieder einmal hörten sie wüste Beschimpfungen wie „Scheiß Millionäre“. Die 0:2-Niederlage beim Hamburger SV setzte die Serie der Tiefschläge fürs Fangemüt fort: Schalke rutschte sogar noch auf Platz sechs ab – nun hängt es von Borussia Dortmund ab, ob dieser sechste Platz zum direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League reicht oder zu Qualifikationsspielen verpflichtet. Nur wenn der VfL Wolfsburg das Pokalfinale am Samstag gegen den BVB gewinnt, ist Schalke auf der sicheren Seite.

„So eine Rückrunde dürfen wir in den nächsten zehn Jahren nicht noch einmal spielen“, sagte Torwart Ralf Fährmann verschämt. „Wir müssen wieder laufen und kämpfen.“ Da sich viele Spieler diesen Grundtugenden verweigerten, haben Umbauarbeiten bereits begonnen. Nach Informationen dieser Zeitung denkt Schalke auch über eine Rückkehr des 33-jährigen Kevin Kuranyi nach, der Dynamo Moskau nach fünf Jahren verlässt.