Rosberg will kein Gespräch mit Hamilton

Berlin..  Ein Krisengespräch unter vier Augen will Nico Rosberg nicht, er will die Fronten im Mercedes-Duell mit Weltmeister Lewis Hamilton auf der Strecke klären. Und das schon am kommenden Formel-1-Wochenende in Bahrain: „Da zählt’s“, schrieb der gebürtige Wiesbadener in einer „Bild“-Kolumne. Die Taktik ist klar. „Wenn ich von ganz vorne starte, kann Lewis fahren, wie er möchte – dann ist mir das total egal“, erklärte Rosberg.

Trotz aller Beschwichtigungen scheint die Stimmung aber nach wie vor explosiv. Hamilton warf Rosberg mittlerweile sogar mangelnden Ehrgeiz vor und wähnt sich dem Deutschen mental überlegen.

Der Weltmeister stichelt

„Wenn ich Zweiter gewesen wäre und diese Geschwindigkeit gehabt hätte, hätte ich Gas gegeben, um so nah ranzukommen wie möglich und überholen zu können. So geht Rennfahren“, wurde Hamilton in britischen Medien zitiert. Seine Mercedes-Crew habe daraufhin erwidert, Rosberg sei vielleicht „einfach zufrieden mit Platz zwei“ gewesen. „Ich sagte, das ist eben der Unterschied zwischen uns“, berichtete Hamilton.

Bei der BBC stichelte er Richtung Rosberg: „Ich habe immer gesagt, dass er mental wirklich stark ist. Aber ich würde denken, dass ich dieses Jahr stärker bin.“