Rodriguez schießt Wölfe ins Halbfinale

Wolfsburg..  Die Wolfsburger lagen sich nach dem dritten Pokal-Halbfinaleinzug nacheinander tanzend in den Armen, Freiburgs Trainer Christian Streich schimpfte wild auf den Schiedsrichter ein. Nach einem engagierten Auftritt beim Zweiten der Fußball-Bundesliga fühlte sich der SC Freiburg um einen Elfmeter und die große Möglichkeit zum 1:1 betrogen. „Es ist schade, wenn man so spielt und das Spiel dann so entschieden wird“, sagte Streich über eine strittige Szene in der 75. Minute. „Dann wird die Mannschaft so bestraft, das ist Wahnsinn“, polterte der SC-Coach im TV-Sender Sky.

So aber feierte der VfL Wolfsburg trotz schlechter Chancenverwertung ein am Ende verdientes 1:0 (0:0) gegen die Breisgauer. Nachdem der VfL vor der enttäuschenden Kulisse von lediglich 15 237 Zuschauern zunächst beste Möglichkeiten ungenutzt gelassen hatte, sorgte das Elfmetertor von Ricardo Rodriguez in der 72. Minute für die Entscheidung.

Was Streich erzürnte, war ein ausbleibender Pfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg), der eine Viertelstunde vor Schluss bei einer harten Aktion des Wolfsburgers Maximilian Arnold gegen Felix Klaus keinen Elfmeter gab. Streichs Kollege Dieter Hecking wirkte nach dem Schlusspfiff eher erleichtert als euphorisch. „Wir wissen, dass wir Hammerwochen haben. Ein Riesenkompliment, wie sie diese Strapazen wegstecken, ohne zu jammern, ohne zu maulen“, sagte er.

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