Raedeke lässt die Roosters jubeln – 3:2

Wolfsburg..  Für Brent Raedeke war es ein besonderer Treffer: Der Stürmer der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey-Liga erzielte in der Verlängerung bei den Grizzly Adams Wolfsburg das entscheidende Tor zum 3:2-Erfolg (1:1, 0:0, 1:1) – vor den Augen seines Vaters. Der 24-jährige Deutsch-Kanadier hatte Besuch aus der Heimat.

Dieses Tor zog eine hitzige Diskussion nach sich, Wolfsburg fühlte sich benachteiligt, da Roosters-Stürmer Alex Foster im Torraum gestanden hatte. Allerdings wurde der Videobeweis herangezogen. „Der Schiedsrichter hätte auch anders entscheiden können. Da haben wir Glück gehabt“, gestand Iserlohns Trainer Jari Pasanen.

Die Gäste waren nach zwölf Minuten in Führung gegangen. Einen Schuss von Sean Sullivan fälschte EHC-Stürmer Christian Neuert unhaltbar ab. Ein Ex-Iserlohner war es, der den 1:1-Ausgleich herstellte: Tyson Mulock (17.). So unproduktiv der Mittelabschnitt verlief, so furios begann das Schlussdrittel. Sebastian Furchner traf in Überzahl (42.). Wie aus dem Nichts gelang Iserlohn der Ausgleich durch Nick Petersen (47.) – beide Tore waren wegen vorausgegangener Aktionen jedoch umstritten.