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Pistorius gewinnt ungewöhnliches Duell

25.12.2012 | 09:49 Uhr

Oscar Pistorius hat ein ungewöhnliches Duell für sich entschieden. Der beidseitig amputierte Sprinter besiegte den Araber-Hengst Maserati in einem Rennen über 200 m.

Doha (SID) - Der "Mann ohne Beine" lief dem Pferd davon: Oscar Pistorius hat in Doha ein ungewöhnliches Duell für sich entschieden. Der beidseitig amputierte Sprinter aus Südafrika besiegte in Katars Hauptstadt den Araber-Hengst Maserati in einem Rennen über 200 m - obwohl der Reiter bei seinem Pferd unaufhörlich mit der Peitsche nachhalf.

"Es ging nicht darum, wer gewonnen hat. Es ging darum, zu zeigen, dass Menschen mit Behinderungen in der Lage sind, große Dinge zu tun", sagte Pistorius. Der im Sommer in London als erster amputierter Athlet auf Hightech-Karbon-Prothesen bei Olympischen Spielen gestartete "Blade Runner" fügte an: "Hoffentlich wird dies viel in der Wahrnehmung von behinderten Menschen in der Region ändern."

Das Duell diente der Kampagne "definitely able", mit der Behinderte gestärkt werden sollen. "Ich unterstütze diese Kampagne und glaube sehr daran, dass dich deine Behinderungen nicht einschränken, sondern deine Talente zu vielem befähigen", sagte der sechsmalige Paralympics-Sieger.

Das Rennen war nicht der erste Vergleich zwischen Mensch und Tier: Bereits Sprint-Legende Jesse Owens und Linford Christie, 100-m-Olympiasieger von 1992, waren gegen Pferde angetreten - und hatten gewonnen. Auch Radfahrer hatten Pferde bezwungen.

sid

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