Pasanen muss tricksen

Iserlohn..  Die Strapazen der letzten Wochen zeigen bei den Roosters nun doch Spuren. „Erstmals haben die Spieler gesagt, dass sie müde sind“, berichtet Trainer Jari Pasanen (Bild). Und deshalb werden die Verantwortlichen nach Abschluss einer weiteren englischen Woche an diesem Sonntag tief durchatmen, den Spielern dann zwei freie Tage gönnen. An diesem Freitag muss in eigener Halle gegen Schlusslicht Straubing gespielt werden, dann geht es nach Wolfsburg.

Neun Spiele haben die Iserlohner in den letzten 19 Tagen absolviert, und das mit einem stets dezimierten Aufgebot. Dass die Roosters dennoch auf Platz fünf stehen, darf deshalb durchaus als sensationell bezeichnet werden. Aktuell aber fühlt sich Pasanen nicht nur als Coach, sondern auch ein wenig als „Jongleur“ - das sagt er mit Blick auf die sich ständig ändernden Personalien. Es ist unklar, ob der erkrankte Kevin Lavallée gegen Straubing auflaufen kann. Kann er spielen, wird Ryan Button den Sturm komplettieren, weil Dieter Orendorz, der sich in Ingolstadt am Bein verletzt hatte, wieder fit ist.