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Olympiasieger Jonas Reckermann genießt seinen Vorruhestand

19.02.2013 | 18:15 Uhr
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Kommt gut klar abseits des Sandes: Olympiasieger Jonas Reckermann trauert seiner Profikarriere nicht hinterher.Foto: Imago

Düsseldorf. Herr Reckermann, wie fühlt sich das Leben als Frühpensionär an?

Jonas Reckermann: Ehrlich gesagt sehr gut, ich genieße es. Das Leben als Profisportler war schon sehr zeitaufwendig. Und auch die Wehmut ist inzwischen weg.

Wie sehen Ihre Tage aus?

Reckermann: Im Moment sitze ich acht Stunden am Schreibtisch und bereite mich auf die letzten Prüfungen meines Lehramtsstudiums Geografie und Sport vor. Aber damit ist hoffentlich bald Schluss.

Und dann?

Reckermann: Dann geht es mit meiner Familie erst mal in den Urlaub nach Mallorca. Während meiner Karriere hatte ich im Herbst immer genau drei Wochen frei. Fertig. Jetzt kann ich mir meine Zeit freier einteilen , habe auch mal zwei Tage am Stück keine Termine und einfach frei. Ich kann am Wochenende mal in Ruhe mit Freunden grillen. Das habe ich seit zehn Jahren nicht gemacht.

Beachvolleyball
Reckermann: "nicht in Depressionen versinken“

Jonas Reckermann hat seine Beachvolleyball-Karriere beendet. "Diese Entscheidung war alternativlos", betont der der 33-Jährige. Sie ist der Gesundheit...

Dem Beachvolleyball bleiben Sie aber verbunden?

Reckermann: Klar, aber als Zuschauer. Und als Experte beim Fernseh-Sender Sky. Dort werden ab dem Frühjahr die German Beach Cup Tour und auch die Beachvolleyball-Meisterschaften übertragen.

Als TV-Experte müssen Sie dann ja Ihren ehemaligen Partner und Mit-Olympiasieger Julius Brink bestimmt mal kritisieren.

Reckermann: Das könnte sicher so kommen, das stimmt. Mein Anspruch ist es, als Experte sachlich, fachlich und kritisch zu arbeiten. Ich will ja dabei niemanden in die Pfanne hauen. Aber ich werde mich auch nicht verstellen. Wenn ich taktische Sachen in einem Spiel anders sehe, werde ich das auch sagen, keine Frage. Und Jonas kann mit Kritik von mir umgehen. Der hält das aus. Da bin ich mir ganz sicher.

So lassen sich die Beachvolleyballer...

 

Thorsten Schabelon

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