Radsportler fliegt wegen Alkoholexzess aus Olympia-Team
09.08.2012 | 17:16 Uhr 2012-08-09T17:16:33+0200
London. Das Belgische Olympische Komitee hat den Radfahrer Gijs van Hoecke vorzeitig nach Hause geschickt. Der 20-Jährige hatte nach einem Rennen in einem Londoner Nachtclub gefeiert. Am Ende war er so betrunken, dass er von Teamkameraden ins Auto getragen werden musste.
Der belgische Radsportler Gijs van Hoecke muss nach einem nächtlichen Ausflug in die Londoner Partyszene vorzeitig die Heimreise antreten. Das Belgische Olympische Komitee teilte am Donnerstag mit, der 20-Jährige sei in Absprache mit dem Teamchef der Radsportler nach Hause geschickt worden. Mehrere britische und belgische Zeitungen hatten Fotos gedruckt, die van Hoecke zeigten, wie er offensichtlich stark betrunken von seinen Teamkameraden aus einem Nachtclub in ein Auto getragen werden musste.
Van Hoecke bedauerte im Interview mit dem Belgischen Radio VRT die Vorfälle. Er habe nach zwei Jahren harter Arbeit Druck ablassen müssen. „Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, ich hätte das nicht hier in London getan“, sagte er. Der Belgier war im Omnium-Rennen der Männer 15. geworden und hatte in der Team-Verfolgung Platz neun belegt. (dapd)
09:37
Da die Rennen vorbei sind kann er auch drauf pfeifen. Wenn die Leistung stimmt ist er in 4 Jahren wieder dabei.
18:35
Wer solche Leistungen auf dem Rad bringt kann mit Alkohol nichts am Kopf haben. Da reichen manchmal schon 3 bis 4 Flaschen und man ist blau. Mischt man noch zwei Schnäpse drunter wird man getragen. Funktionäre und Journalisten vertragen da schon gewohnheitsmäßig viel größere Mengen. Da sie aber "keine Alkoholiker" sind müssen alle anderen auch soviel vertragen wie sie. Ich kann, allein die in Deutschland, betroffenen Herren garnicht alle aufzählen, da reicht die Kommentarspalte nicht.
18:15
Meine Güte, der Junge ist 20 und hat wohl mehrere Monate nur für Olympia trainiert, dass man sich danach mal abschießt ist in dem Alter doch verständlich.