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Die zehn größten Olympischen Skandale

18.07.2012 | 18:47 Uhr
Die zehn größten Olympischen Skandale
Erster, bis zur Dopingprobe: Ben Johnson.

Essen.   In acht Tagen beginnen die Olympischen Sommerspiele in London, das größte Sportereignis der Welt. Olympia hat uns viele besondere Augenblicke beschert. Wir blicken bis zum Beginn der Spiele in loser Folge zurück – im dritten Teil auf zehn Skandale, kleine Betrügereien und große Machenschaften.

Übrigens ist das keine Erfindung der Neuzeit – schon bei den antiken Spielen, genauer: im Jahr 67 n. Chr., bestach der römische Kaiser Nero die griechischen Schiedsrichter mit einer Million Sesterzen. Er stürzte dann zwar beim Wagenrennen, wurde aber dennoch zum Olympiasieger erklärt.

1908 in London: Marathonläufer Dorando Pietri wird disqualifiziert.

Es war auf Goldkurs. Der Italiener Dorando Pietri lief beim Marathon in London auf den Olympiasieg zu – mit einem Vorsprung von über zehn Minuten erreichte er das Stadion, doch die letzten Meter wurden zur Tragödie. Der erschöpfte Pietri konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Minutenlang versuchte er, sich über die Ziellinie zu robben. Bis ihm ein Kampfrichter wortwörtlich unter die Arme griff. Die US-Amerikaner legten Protest ein. Der zweitplatzierte John Hayes wurde zum Olympiasieger erklärt. Kleiner Trostpreis: Die englische Königin rührte das Drama im Stadion zu Tränen – und überreichte Pietri einen Tag später einen Goldpokal.



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