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OB Baranowski verurteilt die „Hugo“-Attacke aufs Schärfste

08.02.2016 | 12:35 Uhr
OB Baranowski verurteilt die „Hugo“-Attacke aufs Schärfste
Oberbürgermeister Frank Baranowski: „Auch für die ,Hugos‘ gilt, dass wir in Gelsenkirchen jedem Versuch, rechtsfreie Räume zu etablieren, entgegenwirken.“Foto: Oliver Mengedoht

Gelsenkirchen.   Oberbürgermeister Frank Baranowski verurteilt den Angriff der Ultragruppierung „Hugos“ auf Polizisten und Fußballfans des VfL Wolfsburg aufs Schärfste.

Oberbürgermeister Frank Baranowski verurteilt den Angriff der Ultragruppierung „Hugos“ auf Polizisten und Fußballfans des VfL Wolfsburg aufs Schärfste. Eine Gruppe von rund 100 gewaltbereiten Personen hatte bekanntlich am Samstag nach dem Spiel offenbar gezielt die Polizei attackiert und sich dann in das Vereinsheim der Hugos an der Johanniterstraße in der Neustadt zurückgezogen.

Baranowski nimmt Schalke in die Pflicht

„Es kann nicht sein, dass Gewalttäter im Hauptbahnhof Polizisten und Passanten angreifen, ohne dass dies Konsequenzen für die Angreifer hat. Auch für die ,Hugos‘ gilt, dass wir in Gelsenkirchen jedem Versuch, rechtsfreie Räume zu etablieren, entgegenwirken. Das Gewaltmonopol liegt bei der Polizei“, ließ sich Frank Baranowski am Montag über seine Pressestelle zitieren.

Gewalt
Wie Schalke auf gewalttätige Fans reagieren will

Die Schalker Ultragruppierung „Hugo“ attackierte am Samstag Polizisten, die die Wolfsburger Fans zum Haubhanhof eskortierten. Das Motiv ist unklar.

Hier sei jetzt neben der Staatsanwaltschaft vor allem auch der FC Schalke 04 gefordert, meinte er. „Gruppierungen, die Gewalt propagieren und auch ausüben, haben in Stadien nichts zu suchen. Ich unterstütze alle erforderlichen und rechtlich zulässigen Maßnahmen, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in allen Bereichen unserer Stadt zu gewährleisten. Die Strafverfolgungsbehörden werden nach diesen Übergriffen konsequent handeln. Gleiches erwarte ich auch vom Verein.“ Das Verhalten dieser Gewalttäter sei ein Angriff auf den Rechtsstaat, es schade der Stadt Gelsenkirchen und dem FC Schalke 04, so Baranowski.

Kommentare
08.02.2016
22:43
Kommunikation für Polizisten
von Schlippinho | #9

Jede Form von Gewalt ist abzulehnen. Hierzu zählen Flaschenwürfe auf Polizisten genauso wie die Abbildung hässlicher Kurzwüchsiger, die mit...
Weiterlesen

2 Antworten
OB Baranowski verurteilt die „Hugo“-Attacke aufs Schärfste
von Anwalt_1904 | #9-1

Ein wirklich guter Kommentar!
Vielen Dank!

@Schlippinho | #9
von haralemm | #9-2

Kommt Ihnen dieses "Aber" nicht selbst ziemlcih oberpeinlich vor? Oder soll dieser Saloniki-Rechtfertigungsquatsch (nicht vergessen, dass die Gewalt im Block damals von den Fans initiiert wurde) jetzt für alle Zeiten Übergriffe gegen Polizei und andere Exekutiv-Beamte kleinreden??

Wenn sich diese 100 kleindoofen, blauweißen "Hugo-Freaks" an gesellschaftliche Spieregeln - aka Gesetze - halten, sind Polizei und Fans die allerbesten Freunde. Automatisch.

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OB Baranowski verurteilt die „Hugo“-Attacke aufs Schärfste
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2016-02-08 12:35
Schalke, S04, Polizei, Politik, Randale, Hugos
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