Nur Hanna Kolb im Sprint-Halbfinale

Val Müstair..  Statt auf dem Podium landeten die deutschen Langläufer auf der dritten Etappe der Tour de Ski im Schnee. Gleich vier DSV-Athleten machten am Dienstag unliebsame Bekanntschaft mit dem Element, auf dem sie sonst beim Sprint nach vorn stürmen. Platz elf von Hanna Kolb (Bild) war deshalb noch das Beste im Val Müstair. „Es war nicht unser Tag“, kommentierte Bundestrainer Frank Ullrich, der die Leistungen der Sieger würdigte. Marit Björgen aus Norwegen feierte bereits ihren dritten Tagessieg und hat nun 1:11 Minuten Vorsprung vor Heidi Weng und sogar zwei Minuten vor ihrer vermutlich ärgsten Konkurrentin um den Gesamtsieg, Therese Johaug.

Trotz ihres Halbfinal-Scheiterns war Hanna Kolb nicht unzufrieden. „In der Schweiz läuft es immer richtig gut. Heute war ich nach dem Viertelfinale aber richtig platt und wusste, dass nicht mehr viel geht. Es war aber ein Schritt nach vorn“, meinte sie. Bei den Herren schaffte der Italiener Federico Pellegrino einen überraschenden Erfolg. Er verwies Petter Northug und Martin Johnsrud Sundby auf die Plätze. Beiden Norwegern werden nun gute Chancen auf den Tour-Sieg eingeräumt.