Niederlage für Ruder-Achter im Weltcup

Varese..  Vierter Saisonstart, erste Niederlage: Die Siegesserie des Deutschland-Achters ist gerissen. Im Finale des Weltcups auf dem Lago di Varese in Italien wurden dem Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes die Grenzen aufgezeigt. Nach hartem Kampf kamen die Olympiasieger am Sonntag mit nur wenigen Zentimetern Rückstand auf Weltmeister Großbritannien ins Ziel. Damit nahmen die Briten Revanche für die Schlappe bei der EM in Posen drei Wochen zuvor.

Doch der Frust bei Schlagmann Hannes Ocik aus Schwerin hielt sich in Grenzen: „Aus dieser Niederlage nehmen wir vielleicht mehr mit, als wenn hier knapp gewonnen hätten. Abgerechnet wird bei der WM in Frankreich.“

Bis zur 1500-Meter-Marke schienen die Deutschen noch auf einem sehr guten Kurs zum vierten Saisonerfolg in Serie zu sein. Doch der Dauerrivale der vergangenen Jahre bewies das größere Stehvermögen und rettete einen Vorsprung von 35 Hundertstelsekunden ins Ziel. „Die Briten sind einen sehr starken Endspurt gefahren. Darauf waren wir vielleicht nicht ganz gefasst. Aber bis zur WM sind es ja noch gut zwei Monate“, kommentierte Coach Ralf Holtmeyer.