Neururer und der VfL streiten weiter

Bochum..  Der Trainer-Vertrag läuft in einem Monat aus, dennoch wird sich der VfL Bochum mit Peter Neururer noch länger beschäftigen, und dies sogar vor Gericht. So hat es der Fußball-Zweitligist gestern bei einem Gütetermin am Arbeitsgericht allerdings selbst gewollt. Denn im Streit um Punkteprämien für Neururer und seine TV-Präsenz lehnte er ein Vergleichsangebot des 60-Jährigen ab.

Der seit Dezember beurlaubte Neururer hatte den VfL verklagt, weil dieser ihm die Prämien pro Punkt gestrichen hatte. Hintergrund war diese Vereinbarung: Der VfL zahlt die Prämien auch im Falle einer Beurlaubung weiter, im Gegenzug darf Neururer aber nur noch einmal in zwei Monaten beim Sport1-„Fantalk“ im Fernsehen teilnehmen, denn der VfL-Führung missfiel diese TV-Aktivität. Tatsächlich hatte Neururer zweimal in zwei Monaten beim „Fantalk“ mitgemischt, einmal zu viel. Er versichert aber, dass ihm Manager Christian Hochstätter dies erlaubt habe – bei einem Gespräch zu dritt im Trainerbüro mit Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer. Dieser bestätigt dies.

Hochstätter sieht das anders. Jetzt hat das Gericht einen Kammertermin für den 26. August festgesetzt.