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Neue Nase, Testverbot im Januar - die Regeländerungen in der Formel 1

05.03.2013 | 14:14 Uhr
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Neue Nase, Testverbot im Januar - die Regeländerungen in der Formel 1
Vergangene Saison wurde Sebastian Vettel zum dritten Mal Weltmeister mit Red Bull. Auch dieses Jahr gehört er zu den Favoriten.Foto: imago sport

Köln.  Vor dem großen Umbruch im Jahr 2014 mit den neuen Turbo-Motoren fallen die Regeländerungen für die kommende Formel-1-Saison moderat aus. Der Automobil-Weltverband FIA legt den Fokus wie immer auf die Sicherheit, aber auch die Optik spielt eine Rolle.

Hier ein Überblick über die wichtigsten neuen Regeln für die Formel-1-Saison 2013:

FAHRZEUGNASE: Die Stufen- oder Knicknasen der vergangenen Saison gehören größtenteils der Vergangenheit an. Durch die Regeländerungen vor einem Jahr wurden die Teams gezwungen, aus Sicherheitsgründen die Fahrzeugspitze tiefer zu legen. In diesem Jahr ist nun eine Sichtblende erlaubt, die allerdings technisch keinen Unterschied macht und nur der Kosmetik dient. Die Teams nutzen die Chance unterschiedlich, es gibt Teil-Blenden oder Komplett-Blenden. Lotus dagegen fährt weiter mit der Knicknase. Die neuen Frontflügel dürfen bei einer Last von 100 kg nicht mehr als 10 mm nachgeben.

DRS-Einsatz: Waren bislang nur in den Rennen klar definierte DRS-Zonen ausgewiesen, in denen der Heckflügel geöffnet werden durfte, gilt diese Regel nun auch im Freien Training und im Qualifying.

DOPPEL-DRS: Die aktiven DRS-Systeme, wie sie zum Beispiel Mercedes 2012 nutzte, um durch einen Schacht Luft vom Heckflügel zum Frontflügel zu leiten, sind 2013 verboten. Legal bleibt der Versuch, die Luft doppelt zu nutzen, wenn man sich auf den Heckflügel beschränkt. Allerdings darf der Schacht nicht mehr aktiv geöffnet werden, sondern muss permanent offen bleiben.

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GEWICHT: Das Mindestgewicht steigt von 640 kg auf 642 kg. Damit wird den um 2 kg pro Satz schwereren Reifen Rechnung getragen. Damit ändert sich auch die Gewichtsverteilung. Mindestens 343 kg müssen auf der Hinterachse lasten, mindestens 292 kg auf der Vorderachse.

RESTBENZIN: Es muss nach der Qualifikation weiterhin mindestens ein Liter Restbenzin im Tank vorhanden sein. Neu ist, dass die Teams "höhere Gewalt" nicht mehr als Gegenargument ins Feld führen dürfen, um ihre Fehlkalkulation zu erklären. Damit sollen langwierige Diskussionen vermieden werden.

ÜBERHOLEN: Neu definiert worden ist, bis wann sich ein Fahrer gegen ein drohendes Überholmanöver mit einem Spurwechsel wehren kann. Sobald der vorderste Teil des Frontflügels neben dem Hinterrad des Vordermanns auftaucht, sind Schlenker ab sofort verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Durchfahrtstrafe.

TESTFAHRTEN: Für 2013 ist im Gegensatz zum Vorjahr kein zusätzlicher Test im Laufe der Saison erlaubt. Zudem gilt für Januar ein generelles Testverbot. (sid)

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