Neue Gruppenköpfe beim Losen

Nyon..  Die Europäische Fußball-Union Uefa wird zur kommenden Saison ihre Setzliste für die Auslosung der Champions League ändern und könnte dem zu erwartenden Deutschen Meister Bayern München damit unter Umständen eine schwere Gruppe bescheren. Zukünftig werden nicht mehr die acht Mannschaften mit dem höchsten so genannten Uefa-Koeffizienten, der über die Erfolge in den vergangenen Jahren bestimmt wird, in Lostopf eins gesetzt, sondern der Titelverteidiger und die Meister der sieben stärksten Verbände Europas. Das geht aus dem Reglement für die kommende Saison hervor.

Frankreich und Russland profitieren

Sollte der Champions-League-Sieger auch nationaler Meister sein, rückt der Titelträger des achtstärksten Verbands in den ersten Lostopf. Das wären kommendes Jahr die Niederlande. So könnte beispielsweise Real Madrid als derzeitiger Spitzenreiter der Uefa-Klubrangliste in Lostopf zwei rutschen, sollten die Königlichen in der spanischen Meisterschaft Zweiter hinter dem FC Barcelona bleiben und nicht erneut die Königsklasse gewinnen. Damit wäre Real ein möglicher Gegner für die Bayern. Profitieren werden insbesondere die Meister aus Italien, Frankreich und Russland, die in den vergangenen Jahren gewöhnlich nicht zu den acht gesetzten Teams gehörten.

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