Nachvollziehbare Entscheidung

Der FC Schalke 04 hat bei der Trainerfrage in den vergangenen Wochen schlecht ausgesehen. Erst der Abschied von Roberto Di Matteo, der wenige Tage vor dem Rauswurf von Vereinsseite noch ausdrücklich gelobt wurde. Dann eine Nachfolger-Suche, die zäh und nicht gerade glücklich lief.

Wunsch-Kandidat Nummer eins, der Augsburger Coach Markus Weinzierl, sagte den Schalkern ab. Wunsch-Kandidat Nummer zwei, der belgische Nationaltrainer Marc Wilmots, bekam nach tagelangem Hin und Her einen Korb vom Klub. Demnach kann André Breitenreiter, der am Freitag schließlich den königsblauen Trainerjob erhielt, höchstens die Nummer drei auf der Wunschliste gewesen sein.

Starts, die für alle zufriedenstellend sind, sehen anders aus. Dennoch ist Breitenreiter eine nachvollziehbare Wahl. Zwar ist er in seinem ersten Bundesliga-Jahr mit dem SC Paderborn als Tabellenletzter direkt wieder abgestiegen. Dennoch hat er bei dem krassen Außenseiter anerkannt gute Arbeit geleistet.

Zudem gilt Breitenreiter als besonnener Mann, der ein Auge und ein Händchen für junge Spieler hat. Eigenschaften, die gerade im Moment auf Schalke mehr denn je gefragt sind.