Warum der Grand Prix in Bahrain besser ausfallen sollte

Abseits der Menschen: Die Rennstrecke von Bahrain ist bestens abgeschirmt.
Abseits der Menschen: Die Rennstrecke von Bahrain ist bestens abgeschirmt.
Foto: Getty Images
Was wir bereits wissen
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone verteidigt immer noch das Rennen in Bahrain. Doch diese Rechtfertigungen sind menschenverachtend. Die Polizei ist erneut mit Waffen aufmarschiert, um weitere Proteste wieder mit Gewalt zu beenden. Ein Kommentar.

Essen.. Die Rechtfertigungen, mit denen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone das Rennen in Bahrain verteidigt, sind zynisch und menschenverachtend. Einwohner des arabischen Landes haben ihre Proteste gegen die Regierung mit dem Leben bezahlt. Damit ist die Grenze überschritten, zumal die Polizei erneut mit Waffen aufmarschiert ist, um weitere Proteste wieder mit Gewalt zu beenden.

Ecclestone könnte mit seinem Formel-1-Zirkus weltweit Anerkennung finden, wenn er den Grand Prix absagen würde. Er hätte damit deutlich gemacht, dass er die Moral höher einstuft als das Geld. So aber bleibt es beim Brechtschen Leitsatz: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

Dabei hätte es in diesem Jahr nur einen richtigen Weg gegeben in Bahrain: Bahraus. Sofort!