Das aktuelle Wetter NRW 12°C
Motorsport

Job für Heidfeld: Langstrecken-WM und Le Mans

01.02.2012 | 14:41 Uhr
Heidfeld sucht sein Glück bei der Langstrecken-WM
Heidfeld sucht sein Glück bei der Langstrecken-WM

Neuer Job für Nick Heidfeld: Der frühere Formel-1-Pilot wird 2012 für das Schweizer Team Rebellion in der Langstrecken-WM und bei den legendären 24 Stunden von Le Mans starten.

Köln (SID) - Neuer Job für Nick Heidfeld: Der frühere Formel-1-Pilot wird 2012 für das Schweizer Team Rebellion in der neuen Langstrecken-WM und damit auch bei den legendären 24 Stunden von Le Mans an den Start gehen. Der Mönchengladbacher wird bei den ersten drei Saisonrennen in Sebring/USA (12-Stunden-Rennen am 17. März), Spa (1000-km-Rennen am 5. Mai) und eben in Le Mans (3./4. Juni) in einem Lola-Prototyp mit Toyota-Motor sitzen. Ein möglicher Einstieg in die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft ist damit deutlich unwahrscheinlicher geworden, da das Rennen in Spa zeitlich mit dem DTM-Wochenende auf dem Lausitzring kollidiert.

"Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und bin besonders gespannt auf das erste Rennen in Sebring, eine komplett neue Strecke für mich, welches schon in wenigen Wochen stattfinden wird", sagte Heidfeld, der im August vorigen Jahres sein Formel-1-Cockpit bei Renault an Bruno Senna verloren hatte. Insgesamt bestritt "Quick Nick" in der Königsklasse 184 Rennen, allerdings ohne einen Sieg.

Nach dem Aus in der Formel 1 war über einen Heidfeld-Wechsel in die DTM spekuliert worden. Rückkehrer BMW, für den Heidfeld in der Formel 1 gefahren war, hat aber alle sechs Cockpits inzwischen anderweitig vergeben. Denkbar wäre aber auch ein Wechsel zu Mercedes gewesen. Der Hersteller hatte Heidfeld in der Anfangszeit seiner Karriere gefördert und 2010 auch als Formel-1-Ersatzpilot unter Vertrag.

In seinem neuen Aufgabenbereich freut sich der 34-Jährige vor allem auf den Klassiker an der Sarthe. "Seit ich 1999 in Le Mans gefahren bin wusste ich immer, dass ich wieder in den Langstreckensport zurückkehren werde", sagte Heidfeld, der 1999 für Mercedes in Le Mans am Start war. Nach mehreren spektakulären Unfällen einiger Teamkollegen wurde sein Auto aber aus dem Rennen zurückgezogen.

"Für die längeren Rennen der Saison wie Sebring und Le Mans hatten wir eine größere Anzahl prominenter Fahrer zur Auswahl, um unser Team zu vervollständigen", sagte Heidfelds neuer Teammanager Bart Hayden: "Nick Heidfeld war verfügbar und wir suchten eine neue Herausforderung. Nick wird ein wertvoller Zuwachs in unserem Team werden, er ist schnell, sehr erfahren, enthusiastisch und glücklich, ein Teil von Rebellion Racing zu sein."

Der Schweizer Rennstall war im vorigen Jahr hinter den Werksteams von Audi und Peugeot dritte Kraft im Interkontinentalen Le Mans Cup. Peugeot hat sich kürzlich mit sofortiger Wirkung aus dem Langstreckensport zurückgezogen, dafür kehrt Toyota werksseitig zurück.

sid

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6305164/create

Umfrage

Wer wird der Herbstmeister der Bundesliga?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Vettel siegt in Bahrain
Bildgalerie
Formel 1
Regenchaos in Malaysia
Bildgalerie
Formel 1
Vettel fährt auf Rang 2
Bildgalerie
Formel 1
Neuer Silberpfeil
Bildgalerie
Formel 1
Aus dem Ressort
Franchitti gewinnt zum dritten Mal die Indy 500
Motorsport
Der ehemalige DTM-Pilot Dario Franchitti hat zum dritten Mal die 500 Meilen von Indianapolis gewonnen. Der Schotte triumphierte vor Scott Dixon und Tony Kanaan.
Webber siegt in Monaco vor Rosberg - Vettel verliert Führung
Formel 1
In der Königsklasse des Motorsports hat Mark Webber das wohl prestigeträchtigste Rennen der Saison gewonnen. Mercedes-Pilot Nico Rosberg belegte den zweiten Platz vor Fernando Alonso. Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wurde Vierter und verlor damit die Führung in der WM-Wertung.