Das aktuelle Wetter NRW 17°C
Motorsport

Frühes Aus für Bradl in Assen - Stoner gewinnt

30.06.2012 | 16:35 Uhr

Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl ist beim Großen Preis der Niederlande früh ausgeschieden. In Assen stürzte der 22 Jahre alte Honda-Pilot schon in der zweiten Runde.

Assen (SID) - Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl ist beim Großen Preis der Niederlande früh ausgeschieden. In Assen stürzte der 22 Jahre alte Honda-Pilot schon in der zweiten Runde auf Rang vier liegend und kam damit nach zuvor sechs Top-10-Platzierungen im siebten Lauf der MotoGP-Saison erstmals seit seinem Aufstieg in die Königsklasse nicht ins Ziel. Schon im Vorjahr war der Zahlinger in der Moto2-Klasse in Assen gestürzt und ausgeschieden. Den Sieg bei der Dutch TT holte Weltmeister Casey Stoner aus Australien vor dem Spanier Dani Pedrosa (beide Honda) und Andrea Dovizioso (Yamaha) aus Italien.

Trotz seiner bislang besten Qualifying-Leistung mit Startplatz vier hatte Bradl vor dem Rennen vergleichsweise bescheidene Ansprüche gestellt: "Ich möchte möglichst lange vorne dabei bleiben - zumindest in den ersten Runden." In der von Bradl ungeliebten "Kathedrale des Motorradsports" legte der Rookie einen guten Start hin, musste mit Platz drei im Blick jedoch seinen frühen Ausfall hinnehmen.

Schon kurz vor Bradls Sturz war das Rennen für den WM-Führenden Jorge Lorenzo aus Spanien beendet. Nach einem Fahrfehler von Alvaro Bautista (Spanien/Honda) in der ersten Kurve kollidierte der Yamaha-Pilot mit seinem Landsmann und schied früh aus. Stoner und Pedrosa nutzten die Chance und sorgten für Hochspannung im Titeldreikampf. Stoner schloss mit nun 140 Punkten zu Lorenzo auf, Pedrosa liegt mit 121 Punkten in Schlagdistanz. Bradl liegt mit 51 Punkten auf Rang neun.

sid

Facebook
Kommentare
Umfrage
Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

Dortmund in der Krise - Kann der BVB seine Saisonziele noch erreichen?

 
Fotos und Videos
Rosberg feiert "Heimsieg"
Bildgalerie
Formel 1
Mercedes siegt in China
Bildgalerie
Formel 1
Hülkenbergs neues Auto
Bildgalerie
Formel 1
Toro Rossos Flitzer
Bildgalerie
Formel 1
Aus dem Ressort
Jules Bianchis Vater über den Alptraum nach dem Unfall
Formel 1
Der Vater von Jules Bianchi berichtet über die dramatische Lage des verunglückten Formel-Fahrers. Jeder Anruf aus dem Krankenhaus könnte das Schlimmste bedeuten. Kraft gibt der Familie der ungebrochene Glaube, aber auch die Anteilnahme der Formel-1-Kollegen ihres Sohnes.
Nico Rosberg will mehr an sich und weniger ans Team denken
Formel 1
Im WM-Rennen hat Nico Rosberg weiter an Boden verloren. Aber der Mercedes-Pilot hat eine Idee, wie er seinen führenden Stallrivalen Lewis Hamilton noch abfangen kann. Dass der erste Titel für das Team eingefahren ist, macht das Duell der beiden noch spannender.
Der Zynismus ist in die Formel 1 zurückgekehrt
Kommentar
Es schien, als hätte der Rennsport aus seinen schwerwiegenden Fehlern, die zum Glück schon 20 Jahre zurück liegen, gelernt. Das zurückliegende Wochenende beweist das Gegenteil. Auf selbstkritische Worte der Verantwortlichen wartet man nach dem Unfall von Jules Bianchi noch immer. Ein Kommentar.
Jules Bianchi kämpft weiter um sein Leben
Bianchi
Nach dem tragischen Formel-1-Unfall gibt es Diskussionen um die Sicherheit. Erstaunlicherweise sprechen nicht alle Fahrer die gleiche Sprache. Manche sehen beim Regenrennen die Chance, ihre fahrerischen Fähigkeiten besser unter Beweis zu stellen. Ein gefährlicher Reiz.
Neue Gefahrendiskussion in der Formel 1 nach Horror-Crash
Bianchi-Crash
Es waren viele und äußerst unglückliche Umstände, die zum schweren Unfall von Jules Bianchi führten. Aber die so auf Sicherheit bedachte Formel 1 muss sich auch Fragen gefallen lassen. Die Sicht war schlecht, beklagten Fahrer und monierten einen zu späten Rennabbruch.