Falscher Verdacht
11.08.2009 | 18:39 Uhr 2009-08-11T18:39:00+0200
Essen. Zum geplatzten formel-1-Comeback von Michael Schumacher.
War das Ganze am Ende nicht mehr als eine groß inszenierte PR-Nummer? Wurde das Publikum – wie so oft – an der Nase herumgeführt? Haben Michael Schumacher und sein Umfeld die Pläne für das spektakuläre Comeback nur vorgetäuscht? Der Verdacht kann einen schon beschleichen. Denn die Nachricht von der Rückkehr des Superstars kam wie gerufen, um von der Krise der PS-Branche abzulenken.
Nur noch eine Randnotiz war plötzlich der kurz zuvor verkündete Formel 1-Ausstieg von BMW, der Verkauf von Eintrittskarten zog mächtig an, die WM lieferte mitten in ihrer vierwöchigen Sommerpause wieder Schlagzeilen.
Aber der Verdacht ist falsch. Wer Michael Schumacher kennt, der weiß: Auf nichts legt der siebenmalige Weltmeister weniger Wert. Schlagzeilen braucht er nicht.
Aber irgendetwas braucht ein 40-jähriger Milliardär eben schon, um den Alltag auszufüllen. Über 20 Jahre lang hat sich Michael Schumacher auf Autos und Motoren konzentriert. Und heute ist es für ihn offenbar nicht wirklich faszinierend, Ehefrau Corinna bei der Pferde-Pflege zu unterstützen.
15:34
Ich kann nicht glauben, dassSchumacher mit einem großen Beraterstab an seiner Seite die PR-Nummer nicht bewusst betrieben hat und darum vor dem großen Comeback folgerichtig die abschließenden Diagnosen zu dem Motorradunfall im Februar nicht abgewartet hat.
10:55
Und einige Kommentatoren sollten sich mal mit der deutschen Rechtschreibung auseinandersetzen.
10:29
wer braucht schumacher bei der formel 1, es gibt auch andere fahrer vettel und andere junge fahrer,die alten opas sollen hintern ofen setzen und platz machen auch schumacher !!!!!!!!
07:19
Herr Brühl, das Comeback war von Anfang an fraglich! Aber das passt zum NIveau der WAZ-Gruppe, dass man nicht richtig recherchiert und anschließend grundlos medial auf Leute einprügelt. Schämen Sie sich.