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BMW: DTM-Champion Tomczyk bleibt in der Eifel

03.02.2012 | 17:23 Uhr
Martin Tomczyk bleibt in der Eifel
Martin Tomczyk bleibt in der Eifel

DTM-Champion Martin Tomczyk wird seine sportliche Heimat auch nach dem Wechsel von Audi zu BMW in der Eifel haben. Der Rosenheimer wird für das neue Team RMG an den Start gehen.

München (SID) - DTM-Champion Martin Tomczyk wird seine sportliche Heimat auch nach dem Wechsel von Audi zu BMW in der Eifel haben. Der Rosenheimer, der 2011 mit dem Audi-Team Phoenix aus Meuspath am Nürburgring den Titel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft geholt hatte, wird bei Rückkehrer BMW für das neue Team RMG an den Start gehen, das nur wenige Kilometer weiter in Niederzissen zu Hause ist. Der Kanadier Bruno Spengler, der von Mercedes zu den Münchnern kommt, wird beim dienstältesten BMW-Team Schnitzer aus Freilassing fahren.

BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt gab am Freitag knapp drei Monate vor dem Saisonauftakt in Hockenheim (29. April) die Verteilung der sechs BMW-Piloten auf die drei Einsatzteams bekannt. Tomczyks Fahrerkollege beim RMG-Team von Teamchef Stefan Reinhold wird Joey Hand (USA). Gemeinsam mit Spengler bei Schnitzer (Teamchef Charly Lamm) wird Langstrecken-Spezialist Dirk Werner (Kissenbrück) sein DTM-Debüt geben.

Beim belgischen RBM-Team gibt es unterdessen ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Andy Priaulx (Großbritannien) und Augusto Farfus (Brasilien) waren schon 2010 in der Tourenwagen-WM gemeinsam für die Mannschaft von Bart Mampaey aus Mechelen unterwegs. Priaulx holte mit dem Team 2004 den Tourenwagen-EM-Titel und wurde in den Jahren 2005 bis 2007 dort dreimal in Folge Tourenwagen-Weltmeister.

"Mit der Zuordnung unserer sechs DTM-Piloten auf die drei Teams schließen wir ein weiteres, wichtiges Kapitel unserer Planungen für die Saison 2012 ab", sagte Marquardt: "Um die optimalen Fahrer-Team-Kombinationen zu finden, ist bei den vergangenen Tests jeder unserer sechs Fahrer bei jedem Team gefahren. Wir sind nach vielen Gesprächen mit allen Beteiligten überzeugt, die optimalen Konstellationen gefunden zu haben, um die individuellen Stärken der Fahrer und Teams bestmöglich zur Geltung zu bringen. Nun können die Piloten mit den Teams weiter zusammenwachsen."

sid

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