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Montcourt starb wohl eines natürlichen Todes

08.07.2009 | 17:51 Uhr

Die Autopsie des am Dienstag gestorbenen französischen Tennisprofis Mathieu Montcourt weist auf einen natürlichen Tod hin. Die toxikologische Untersuchung soll Klarheit schaffen.

Der am Dienstag in Paris tot aufgefundene französische Tennisprofi Mathieu Montcourt ist vermutlich eines natürlichen Todes gestorben. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Mittwoch nach der Autopsie des Leichnams der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Die ersten Anzeichen sprechen dafür, dass eine natürliche Todesursache vorliegt. Um ganz sicher zu sein, muss man allerdings noch die Ergebnisse der toxikologischen Analyse kommende Woche abwarten", sagte der Beamte.

Montcourts Freundin hatte den 24-Jährigen am Dienstagmorgen leblos vor der Tür seines Erdgeschoss-Apartments im Pariser Vorort Boulogne-Billancourt gefunden und die Polizei alamiert. Schon zu diesem Zeitpunkt hatten keine Hinweise für einen gewaltsamen Tod des Athleten vorgelegen.

Wegen Wetten sechs Wochen gesperrt

Montcourt belegte in der Weltrangliste den 119. Platz. Seine beste Notierung war im Juni Rang 104 nach erfolgreicher Qualifikation für das Hauptfeld der French Open und dem Einzug in die zweite Runde des Grand-Slam-Turniers. Zuletzt hatte der seit sieben Jahren als Profi spielende Montcourt Ende Juni beim Challenger-Turnier im kroatischen Rijeka das Halbfinale erreicht.

Im August 2008 war Montcourt wegen verbotener Wetten auf Tennisspiele für acht Wochen gesperrt worden. Der internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte die Sperre allerdings später um zwei Wochen, weil Montcourt bei 36 Matches insgesamt nur 192 Dollar und dabei auch nicht auf eigene Spiele gesetzt hatte.

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